Überblick – Die amerikanischen Schlachtschiffe

Stolze, große und mächtige Schlachtschiffe, das ist wohl das häufigste Bild, dass Spielern in den Sinn kommt, wenn Sie das erste Mal an World of Warships (WoWS) denken oder die ersten Schritte wagen. Zugegeben, diese Schiffe sind im realen Leben schon ziemlich beeindruckend, und waren lange Zeit nicht umsonst der Faktor, an dem die Stärke der Marine einer Nation gemessen wurde, und auch im Spiel sind diese Kolosse mehr als nur einen Blick wert, aber sie sind weder unsinkbar noch unbesiegbar. Das frustriert manchen Spieler, der meint, mit seinem Schlachtschiff müsse ja eigentlich alleine die gesamte gegnerische Flotte ohne Anstrengung ausschalten können. Das Geheule ist dann groß, wenn auf einmal das Schlachtschiff an allen Enden brennt, die Torpedos angerauscht kommen und die eigenen Geschosse um den Gegner im Wasser einschlagen und diesem nur eine unfreiwillige Wäsche verpassen. Gerade bei Schlachtschiffe ist es wichtig zu wissen, was das eigene Schiff leisten kann und wo seine Schwächen liegen, da man Fehler nur langsam und schwer ausbügeln kann. Daher werfe ich einmal einen Blick auf diese Schiffsklasse und widmen mich zuerst dem Überblick über die amerikanischen Vertreter.

Stufe III und IV

Das erste Schlachtschiff im Spiel auf amerikanischer Seite ist die South Carolina, die sehr kompakt wirkt und auch eigentlich ganz wendig ist, wäre da nicht das Problem mit der Geschwindigkeit, das alle amerikanischen Schlachtschiffe bis hoch zur Colorado auf Stufe sieben haben. Die South Carolina ist mit maximal 18.4 kn kein Sprinter und viele Schiffe gegen die sie antreten wird, werden ihr davon fahren können. Zwar hat sie ordentliche acht 305 mm Geschütze, aber diese haben eine maximale Reichweite von nur 11.2 km, was klugen Gegnern erlaubt außerhalb der Reichweite zu bleiben und das Schiff langsam aber sicher zu zerlegen. Man wird mit der South Carolina dem Schaden oft hinterher fahren und muss auf unvorsichtige Gegner hoffen, aber darf gleichzeitig nicht die Zerstörer aus den Augen lassen, denn wer nur gerade aus fährt, wird schnell ein Opfer von Torpedos. Vor allem auch, da dieses erste Schlachtschiff noch kaum sekundäre Geschütze hat, die geeignet wäre freche Zerstörer zu erledigen.

Auf Stufe vier geht es mit der Wyoming weiter, die eine deutliche Aufwertung gegenüber der South Carolina darstellt. Mehr Kanonen (sechs Türme mit je zwei Geschützen), etwas mehr Reichweite (12.1 km) und mehr Geschwindigkeit (20.9 kn) machen aus der Wyoming durchaus ein fähiges Schiff. Leider ist die Luftabwehr zwar vorhanden, aber wird nicht ausreichen um alle Flieger alleine abzuwehren und manch ein Torpedo hat schon eines der zahlreichen Munitionslager hoch gehen lassen. Dafür hat man mit den guten Sekundärgeschützen nun ein Mittel an der Hand um zumindest übermütige Zerstörer eine kleine Lektion zu erteilen. Leider führt die größere Länge der Wyoming dazu, dass sie schwerfälliger einlenkt und eine größere Trefferfläche bietet, aber wer vorausplanend fährt, der wird die Vorteile dieses Schiffes gegenüber seinen Konkurrenten gut einsetzen können.

Stufe V und VI

Hat man mit den ersten beiden Schlachtschiffen durchaus mit dem Problem zu kämpfen, dass Feinde einfach davon fahren und man nicht die nötige Reichweite hat um diese dann noch zu beschießen, wird sich das auf Stufe fünf mit der New York ändern. Zwar bleibt man mit 21.4 kn maximaler Geschwindigkeit weit von dem entfernt, was man agil nennen könnte, aber die zehn 356 mm Geschütze sind nicht nur durchschlagskräftiger als die der Schiffe davor, sondern haben mit einer maximalen Reichweite von 15.6 km auch das Potential Gegner über weitere Distanzen zu treffen (auch wenn die japanische Konkurrenz dennoch weiter schießt). Das gilt noch mehr, wenn man dazu noch das Feuerleitanlagenmodul, welches 16 Prozent mehr Reichweite gibt (für die Hauptgeschütze), verwendet, was in meinen Augen für die amerikanischen Schlachtschiffe bis hoch zur Colorado ein Muss ist. Mit der New York wird eine Sache verstärkt, der ab hier ein wichtiger Vorteil aller amerikanischen Schlachtschiffe sein wird, nämlich die Luftabwehr. Zusammen mit der, für ein Schlachtschiff, relativ guten Wendigkeit und lässt sich damit der Schaden durch Angriffe von Torpedobombern durchaus effektiv minimieren. Leider haben die mittleren beiden Türme keinen allzu großen Feuerwinkel, weshalb man häufig die Breitseite zeigen oder aber auf einen Teil seiner Feuerkraft verzichten muss. Aber auch das kann man zum Teil mit der guten Wendigkeit ausgleichen.

Stufe sechs ist für viele Spieler ein erstes Highlight in der Schlachtschiffreihe, denn die New Mexiko gebietet dank ihrer recht genauen und schlagkräftigen vier Drillingstürme über eine Feuerkraft, die so ziemlich jeden Gegner in kurzer Zeit in einen Haufen Schrott verwandelt. Zwar laden die Geschütze spürbar langsamer nach (34 s) und haben auch eine etwas geringere Reichweite (14.9 km), aber sind dafür genauer. Die leicht reduzierte Reichweite gleicht sie aber aus, da sie mit dem zweiten Rumpf den Aufklärungsflieger erhält. So lassen sich zumindest so lange weiter entfernte Gegner beschießen, bis man sich nah genug heran gearbeitet hat, damit die normale Reichweite der Geschütze ausreicht. Auch wenn sie weiterhin mit 21.4 kn sehr gemütlich unterwegs ist und etwas an Wendigkeit einbüßt, wird die New Mexiko voll ausgebaut für Flieger kein leichtes Opfer sein, denn die Luftabwehr wird stärker, auch wenn die Reichweite der Luftabwehr mit 2 km nicht gerade riesig ist. Allen zahlenmäßigen kleinen Nachteilen zum Trotz ist die New Mexiko ein überdurchschnittliches Schiff im Spiel und deshalb nicht umsonst so beliebt bei den Spielern, auch wenn ein Teil davon alleine der großen Zahl an Kanonen geschuldet ist.

Stufe VII

Lange war die Colorado auf Stufe sieben das schwarze Schaf in der amerikansichen Schlachtschiffreihe und nicht wenige Spieler (so auch ich) haben dieses Schiff teilweise oder ganz mit freier Erfahrung übersprungen. Grund dafür war, dass die Colorado gegenüber der New Mexiko davor und der North Carolina danach einfach in der Leistung deutlich abschmierte. Die Kanonen waren sehr ungenau, die Türme extrem behäbig, das Schiff träge und langsam, was alles dazu führte, dass es gegen die Schiffe die es antreten musste, den Schaden der 406 mm Geschütze nicht ins Ziel bringen konnte und damit der Spaßfaktor sehr gering war. Wargaming.Net (WG) hat sich aber mit Update 0.5.0.1 des hässlichen Entlein angenommen und daraus zwar keinen Schwan gemacht, aber immerhin ein brauchbares Schiff. Mit nun zwei Schuss pro Minute und einer Turmdrehgeschwindigkeit von 180 Grad in 45 Sekunden ist die Colorado nun konkurrenzfähig gegenüber anderen Schiffen. Wie bei den beiden Schiffen vorher, sollte man das Feuerleitanlagenmodul aber nicht vergessen, denn sonst sind 16.7 km einfach zu wenig in dieser Stufe und bei den relativ geringen Sturkturpunkten würden einen sonst die Gegner durchlöchern, wenn man erst nahe heran muss. Bleibt noch eine Stärke dieses Schiffes zu erwähnen, nämlich die Luftabwehr, die zwar weiterhin nur 2 km reicht, aber dafür massiv ist und mit dem Abfangjäger (statt dem Aufklärer) noch verstärkt werden kann.

Stufe VIII und IX

Ein Grund die Colorado auf Stufe sieben zu überspringen war, wie schon erwähnt, die North Carolina auf Stufe acht, denn dieses Schiff ist wirklich gut zu spielen und leistet in geübten Händen einfach richtig viel. Mit (voll ausgebaut) 27.5 kn ist dieses schnittige Schiff endlich die Erlösung für alle, die bisher in der amerikanischen Schlachtschifflinie das Gefühl hatten, sie müssten aussteigen und schieben, wobei die Wendigkeit sich erfreulicherweise nicht im gleichen Maße reduziert, sondern weitgehend erhalten bleibt (Ruderstellzeit beträgt 20.4 Sekunden). Die Geschütze der North Carolina haben mit (ausgebaut) 23.3 km von Haus aus eine ausreichende Reichweite und man kann daher die Modifikation für die Reichweite gegen das für mehr Genauigkeit tauschen. Das ist auch dringend nötig, denn die Genauigkeit der Geschütze lässt natürlich bei diesen Entfernungen deutlich nach und jeder Fehlschuss tut in diesen Stufen richtig weh. Spieler von Trägern werden es vermeiden der North Carolina zu nahe zu kommen, denn die Flugabwehr macht erneut einen Sprung nach vorne und ist nicht nur schlagkräftiger, sondern hat auch deutlich mehr Reichweite. Damit wurde das Schiff für alle, die noch die alte Colorado durchlitten haben zu einem süßen Balsam auf der Wunde. Aber auch jetzt noch ist sie eine Verbesserung und ein wirklich leistungsfähiges Schiff.

Die Iowa könnte man als große Schwester der North Carolina bezeichnen, denn die beiden sehen sich nicht nur ähnlich, sondern sind sich auch in Werten und der Spielweise sehr ähnlich. Die Iowa ist historisch gesehen die Enkelin der North Carolina und verbessert diese in einigen Punkten oder übernimmt einfach ihre Stärken. So lässt sie einen mit 30.8 kn fast vergessen, welche Qualen man mit den langsamen Pötten auf den Stufen drei bis sieben leiden musste, während die Geschütze, die Luftabwehr und die Panzerung weiterhin so gut sind wie in der Stufe vorher. Einziges echtes Manko ist die schiere Länge des Schiffes, was es für Zerstörer oder (todesmutige) Torpedobomber leichter macht wenigstens einen Teil ihrer Torpedos ins Ziel zu bringen. Zwar führt die Iowa den Namen einer sehr bekannten Schlachtschiffreihe und ist eigentlich, neben der Missouri, ein sehr berühmtes Schiff, bleibt aber in WoWS unverdienterweise etwas blass zurück, denn sie liegt auf Stufe neun unglücklich zwischen der viel gelobten North Carolina und der, wenn auch fiktiven, mächtigen Montana.

Stufe X

Mehr Kanonen (vier Türme mit je drei 406 mm Geschützen) ist das Credo der Montana auf Stufe zehn, was leider zu Lasten einiger anderer Faktoren geht, wie zum Beispiel der etwas geringeren Maximalgeschwindigkeit (28.4 kn), der deutlich höheren Streuung (296 m auf 23.6 km) und einem geringeren Torpedoschutz (verglichen mit dem direkten Konkurrenzschiff Yamato). Die Montana ist ein solides Schiff, aber ist bei weitem nicht so viel stärker als die anderen Schlachtschiffe, die man gewöhnlich in den Gefechten der Stufe zehn trifft. So ist die Luftabwehr zwar noch einmal deutlich stärker als bei der Iowa, aber die Geschütze fallen recht leicht aus, wenn die Montana einige Salven hochexplosiver Geschosse abbekommt. Damit kann sie im Verlauf eines Gefechtes durchaus ein leichtes Opfer für Bomber werden, bei deren Geschwindigkeit und Masse dann auch die deutlich verbesserte Agilität nicht mehr hilft. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil, neben der großen Zahl von zwölf Geschützen, ist die gute Geschwindigkeit mit der sich die Türme der Montana drehen (45 Sekunden für 180 Grad), was deutlich schneller als bei der Yamato ist und zusammen mit der guten Wendigkeit die Überlebensfähigkeit des Schiffes deutlich steigert. Auch wenn die Montana von vielen Spielern als das schwächere der Stufe zehn Schlachtschiffe angesehen wird, ist es kein schlechtes Schiff und bildet durchaus einen schönen Abschluss für diese Schiffslinie.

Fazit

Die amerikanischen Schlachtschiffe sind zu Beginn geschlagen mit geringer Reichweite und vor allem niedrigen Geschwindigkeiten, glänzen aber mit solider Panzerung, guter Wendigkeit und einer hervorragenden Luftabwehr. WG hat mit den nötigen und wohlplatzierten Verbesserungen an der Colorado ein Schlagloch in der, sonst sich kontinuierlich verbessernden, Reihe der Schlachtschiffe von South Carolina bis Montana ausgebessert. Insgesamt fahren sich die amerikansichen Schlachtschiffe bis zur North Carolina auf Stufe acht eher gemächlich und eine Reaktion auf Änderungen des Schlachtverlaufs sind teilweise kaum möglich. Wer sich zu weit auf eine Flanke wagt, dem kann es passieren, dass die Mehrzahl der Gegner auf der anderen Seite der Karte zu finden ist und darf sich darauf gefasst machen, dass er entweder zu spät zur Party kommt oder dann einer Überzahl von Feinden gegenüber steht. Vorausschauend fahren ist bei Schlachtschiffen generell die oberste Regel, aber bei den langsamen Pötten dieser Linie gilt das noch einmal mehr. Dafür wird man aber am Ende mit soliden und guten Schiffen in den letzten drei Stufen belohnt, die gegenüber ihren Vorgängern fast wie Schnellboote anmuten.

6 Gedanken zu „Überblick – Die amerikanischen Schlachtschiffe

  1. Ist das ein Kopier Fehler das in manchen Sätzen mehr Leerzeichen sind als normal oder so gewollt?
    Ansonsten tolle Geschrieben, bin mal gespannt wie es weiter geht mit den anderen Nationen. Evtl bekomme ich ja doch nochmal Lust auf BB’s, hab leider bei der New York die lust verloren weiter zu Spielen obwohl ich unbedingt die Iowa wollte 🙂

    1. Das ist der Blocksatz, der das macht. Der füllt den Text mit Leerzeichen auf, damit er links und rechts bündig ist. Sieht einfach besser aus, kann aber hin und wieder zu solchen Effekten führen, vor allem wenn man die Größe der Seite/Browsers an sich ändert.

      Dann hast du echt was verpasst, da würde ich dir raten wieder einzusteigen!

      Und vielen lieben Dank für das Lob. 🙂

  2. Hallo Hurz,

    kann das nur bestätigen, das grösste Manko ist die fehlende Reichweite der Geschütze, mit der “rasanten Geschwindigkeit kann man leben, es sei denn man hat die falsche Seite gewählt und muss dann hinterher kriechen um noch eine Salve am Mann bzw. auf Gegner-schiff anzubringen.

    Da ich in China arbeite und lebe spiele ich auf den ASIA Server. Die japanischen BB’s sind in etwa “mit gefühlten” 65 % -70 % hier vertreten und so ab Tier V bis Tier X wird in 90% aller Spiele wird fast ausschliesslich auf max. Entfernungen geschossen. Dies ist gerade mit den Amerikanischen BB bis Tier VII sehr nervig. Um wenigstens ein bisschen DMG zu machen jagt man Kreuzer hinterher und hin wieder ein unvorsichtigen DD, Dabei bekommt man alle 30 sec. freundliche Grüsse von den Gegner BB’s zugesendet. Gott sei Dank treffen die Kameraden einen nicht so schwer oder gar nicht ( kostenlose Schiffs-waesche), und wenn es mal rappelt dann meisten zwischen den üblichen 1000 -6000 DMG . Gefechte BB vs BB sind recht selten , meistens nur wenn einer der Parteien sich im CAP Kreis befindet. Wie oft ich die gegnerischen Kapitäne wegen Ihrer langen Reichweite verflucht habe kann ich gar nicht mehr zählen.

    Mit Tier VIII dachte ich nun wird alles anders und es wurde anders, richtig die Entfernungen wurden erhöht. Fast alle Spiele (+ 90 %) mit der NC lande ich als low Tier in Tier X Gefechte. Nun beharken wir uns aus 25 km Entfernung mit Yamato und Co. Ich traue mich kaum noch auf den Gefechts Buttom zu drücken mit der NC. Torp-Teppiche bis zum abwinken, das man trockenen Fusses von einen Ende zum anderen der Karte laufen konnte, Schnellfeuer Kreuzer mit enormer Reichweite und Flieger das der Himmel schwarz ist. Dazu kommt noch das ich in jeden 2 ten Spiel ein disconnect habe , ping von – 35 ms ( wie kann sowas angehen )bis 8 stellige Anzeige. Sollte es mal gut laufen ist der ping zwischen 100 – 400 und meistens Dia Show obwohl 60 + fps angezeigt werden. Aus diesem Grunde habe ich die NC erst mal stillgelegt Aufgrund der hohen Kosten.

    Allgemein machen die Amerikanischen BB’S mir persönlich am meisten Spaß von Tier V – VII. Die erwähnten Nachteile kann man durchaus kompensieren, auch empfinde ich subjektiv die Kanonen der Amerikanischen BB’S genauer. Meine Lieblings-Gegner sind Kongo und Fuso , wenn man es schafft mal unter 10 km ranzukommen sind die gute XP Lieferanten. Die Treffer die man im ” Nahkampf ” kassiert sind selten hoch , Citadel Treffer sehr selten, die meisten Murmeln landen im Wasser. Umgekehrt macht man mehr Schaden am Gegner BB. Meistens gewinne ich solche Duelle, welche aber leider recht selten vorkommen.

    Die Flak ist nett aber hilft nicht wirklich. Bevor die CV’s generft wurden, hat man es meist mit 2 Torp. Staffeln zu tun gehabt die über Kreuz abgeworfen haben. Eine Torp salve hat man meistens gefressen, da man ja rasant und agil unterwegs ist. ( habe bei allen BB’s wo es möglich ist ein Ruderlagen upgrade eingebaut um die Chancen beim ausweichen zu verbessern ) Heute ist das nur noch relevant in den Tier X Spielen, besonders wenn eine Midway dabei ist. Die Frage ist nicht ob der CV dich raus nimmt sondern wann, da hilft die Flak der NC auch nicht.

    Alles in allen machen die Amerikanischen BB’s Spass von Tier IV – VII wenn man sich ein wenig auf die Eigenheiten einstellt. Sobald sich der Gegner zwischen 10 -15 km ( je nach Tier) befindet kann man gut austeilen und ebenso gut einstecken durch die recht gute Panzerung. Auch die gute Genauigkeit der Geschütze in diesen Bereich ist hilfreich das Gefecht recht schnell zu deinen Gunsten zu beenden.

    Ich habe nun begonnen auch die japanischen BB’s zu spielen um auch diese kennen zulernen, aber das ist eine andere Geschichte.

    mfg

    Andreas

    1. Einmal einen Eindruck “live” vom Asia-Server zu bekommen ist richtig spannend, dafür danke ich dir vielmals! Es ist natürlich unschön für die USN BBs, wenn die dann gar nicht zum Zuge kommen und ich kann diese “Angst” vor dem Gefecht gut verstehen. Man will ja auch nicht immer nur auf die Mütze bekommen. Vielleicht tust du recht daran, dich dem Trend zu den IJN Schlachtschiffen anzuschließen und einfach mit auf Distanz zu feuern.

      Ich wusste, dass die Vorlieben und Spielweisen auf den RU, NA und Asia Servern anders ist als bei uns, aber dass es sich so massiv unterscheidet, das überrascht mich nun doch ein wenig. Die Yamato ist auch bei uns beliebter oder häufiger anzutreffen als eine Montana, das durchaus, aber nicht so massiv.

      Ich drücke dir die Daumen, dass dir die IJN BBs liegen und sage nur: lass dich von Kawachi und Myogi nicht entmutigen!

  3. Hallo Hurz ,

    danke für deine Antwort.

    Mal einen ganz kurzen Abriss wie es zur Zeit auf den” Asia Server” ist, Aufgrund meiner Beobachtungen.
    Alles aus meiner Sicht , also rein subjektiv.

    Ca. 40 % schätze ich zocken von Austalien / Neuseeland, der Rest teilt sich auf in den asiatischen Ländern.
    Malaysia, Indonesien, Thailand Korea und China und Indien . Chat Sprache ist meisten die Landessprache, 35% englisch Rest Landessprache, ausser englisch/chinesisch werden keine anderen Zeichen bei mir im Chat dargestellt.

    Spiele laufen in etwa alle nach den gleichen Schema ab,

    T1-T4 normalerweise 2-4 DD / 3-4 CA/ 2-4 BB / 2 CV je nach Zusammenstellung.
    In diesen Games hast du 23 Gegner, Teamwork gibst nicht( das ist einer der Gründe warum ich in China bin , den Leuten das Teamwork beizubringen),Fight meisten close-range 4-10 KM

    Alle Nationen mit leichten Überhang Japans vertreten.

    T5- T8 2-4 DD/ 2-4 CA/ 2-4 BB/ 1 CV je nach Zusammenstellung

    BB’s fast auschliesslich Nation Japan, gespielt wird wenn es grosse Karten sind max. range
    CA versuchen die BB’s anzuzünden, DD’s bekriegen sich untereinander und legen Torp–Teppiche damit am trockenen Fusses zum Ufer laufen kann um ein Bierchen zu schlürfen. CV senden meisten nur Torp- Flieger und Bomber . Spotter Flieger über den CAP Punkten so gut wie kaum.

    Manchmal sind hier schon Ansetze eines Team-plays zu erkennen, dann gewinnt man auch meist.

    T9- T10 2-4 DD /2-3 CA/3-5 BB / 1 CV je nach Zusammenstellung.

    BB’s fast ausschliesslich Japan YAMATO”S / CA fast ausschliesslich Japan ZAO weniger die AMI BB’S/ CA kommen aber vor. Wurde schätzen 60- 65 % Japan – 40 – 35 % Amerikanische Schiffe.

    Gekämpft wird nur auf max. Range, CA’s verstecken sich hinter Inseln und spammen einen mit HE Zu was das Zeug hält. Hier ist das Motto bloss die Rep. Kosten so klein wie möglich zu halten.

    Interessanterweise wird fast bis T4 nur mit HE geballert , BB’S wie CA’S. T5-T8 BB’s zu 60 % ballern mit AP , Rest HE. CA’s in etwa das gleiche Verhältnis. Im Moment haben wir ab T6 eine regelrechte DD schwemme in den Spielen mit bis zu 12 DD sind keine Seltenheit. Welcome in “World of Torps ”

    T9-T10 BB’s ausschliesslich AP / CA’s bis auf die Des Moines fast auschliesslich AP

    Auch die Australier und einige asiatische Länder haben mit ständigen Disconnects oder endlose Pings zu kämpfen. Abhilfe keine. Ich habe mir als WOWs Suchti nun einen VPN zugelegt und spiele über Hongkong/Singapore oder Amerika ( Los Angeles) je nach Tag und Uhrzeit. Die Discos habe ich damit noch nicht im Griff aber der Ping ist deutlich besser und seitdem geht es bergauf.

    Alles in allen hat wohl jeder der auf den ASIA Server spielt kleine technische Unzulänglichkeiten.
    Auch ist es normal das mindestes 1 oder 2 Mitspieler nicht an den Fight teilnehmen können. Das hat aber weniger was damit zu tun das die Mitspieler AFK sondern das die einen ” disco ‘ haben, Manchmal ist es nicht möglich sich wieder einzuloggen wenn das gestartete Spiel zuvor nicht beendet ist.

    BTW mit den japanischen BB’s habe ich angefangen wobei ich mir Aufgrund der zum Teil recht witzig geschrieben Posts im deutschen WOWs Forum ( welches ich regelmaessig besuche ) die Qual mit T3 und T4 nicht angetan habe und direkt mit der Kongo angefangen habe.

    BTW meine Statistic kannste unter ” Albinokuh” finden nicht toll aber unter diesen Umständen bin ich recht zufrieden , Tendenz steigen Schaden sowie Winrate, war runter auf 43 %

    mfg

    Andreas

    I

    1. Ich danke dir für deinen ausführlichen Einblick. Wie ich sehe sind manche Dinge ähnlich oder gleich wie hier in Europa (24 Spieler, 23 Gegner 😉 und das HE Übergewicht in den niedrigen Stufen ), aber andere Dinge scheinen wirklich deutlich unterschiedlich zu sein. Was natürlich weniger schön zu sein scheint sind die technischen Probleme die es gibt, das dürfte vermutlich auch viel an dem realtiv großen Einzugsbereich liegen, den der Server hat. Ich hoffe du wirst dich nicht entmutigen lassen davon und dennoch Spaß haben, aber du scheinst ja eine brauchbare Lösung gefunden zu haben.

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