Einen bunten Strauß Zerstörer bitte.

Lange hat es gedauert, aber nun kommen mit Update 0.6.14.0 die Zerstörer der Pan Asien Flotte ins Spiel und so bekommt eine weitere Nation bei World of Warships (WoWS) einen ersten vollständigen Forschungszweig. Wobei Nation hier nicht ganz korrekt ist, denn Wargaming.Net (WG) hat hier Schiffe einiger Länder unter einer gemeinsamen Flagge vereinigt: China, Taiwan, Indonesien und Thailand sind ausnahmsweise mal friedlich vereint. Nun ja, ganz so friedlich nun auch wieder nicht, denn die Zerstörer sind ja nun mal Kriegsschiffe und können ganz schön austeilen. Die Zerstörer stammen historisch alle von anderen Ländern und sind daher eigentlich eine bunte Mischung von Modellen aus Russland, Japan, Amerika, England und sogar Deutschland, wobei die Schiffe nicht immer ganz exakt den Vorbildern entsprechen und hier und da einige Abweichungen vorliegen. In der Übersicht werde ich auf die Unterschiede entsprechend eingehen, aber bevor ich zur üblichen Übersicht komme, werde ich zwei Besonderheiten ansprechen, die sich durch die ganze Forschungslinie ziehen. Fangen wir also an.

1. Tiefwassertorpedos

Die Pan Asien Zerstörer verfügen alle ausschließlich über so genannte Tiefwassertorpedos (englisch deep water torpedos oder kurz DWT) und können nicht die normalen verwenden die sonst bei Schiffen eingesetzt werden. Es ist nicht möglich dies zu ändern (z.B. durch Einbau eines Moduls) und diese besonderen DWT haben einige Vorteile, aber auch Nachteile:

  • (-) DWT können nur Kreuzer, Schlachtschiffe und Flugzeugträger treffen, unter Zerstörern laufen sie einfach unten durch.
  • (+) DWT werden erst viel später entdeckt und ein Ausweichen wird damit schwerer
  • (+) DWT haben eine höhere Chance bei einem Treffer eine Flutung zu verursachen

Ob da gerade DWT auf einen zulaufen oder nicht erkennt man am Symbol über den Torpedos (ein weiterer Strich befindet sich über den Dreiecken):

Die Folge dieser speziellen Torpedos ist, dass ein Bekämpfen von Zerstörern erschwert wird, da man diese nicht mehr mit Torpedos aus dem Nebel treiben, zwingen ihre Fahrtrichtung zu ändern oder vom Feuergefecht ablenken kann. Als Ausgleich haben die Pan Asien Zerstörer neben angepassten Werten bei Tarnung usw. noch einen anderen Vorteil.

2. Nebelwerfer

Der Nebelwerfer dieser Reihe von Zerstörer funktioniert zwar wie die bei anderen Zerstörern, hat aber leicht angepasste Werte:

  • 4 (Premium 5) Nutzungen – das sind zwei mehr als normalerweise
  • Wirkungsdauer 30 Sekunden – das sind bis zu 5 Sekunden mehr als üblich
  • Haltbarkeit 70 Sekunden – recht kurz
  • Nachladedauer 120 Sekunden (Premium 80 Sekunden) – deutlich kürzer als die bei anderen Schiffen

Damit sind die Pan Asien Zerstörer häufiger und etwas besser in der Lage sich aus einem Gefecht zurück zu ziehen, falls ein Duell mit einem feindlichen Schiffe rüde durch das Eingreifen Dritter unterbrochen wird oder das Feuergefecht schlecht läuft.

Hinweis: Da es häufig gefragt wird, die beiden “alten” Premium-Schiffe dieser Nation (Anshan und Loyang) bleiben wie sie bisher sind und haben daher weder DWT noch den angepassten Nebel.

Stufe II und III

Die Longjiang auf Stufe zwei wirkt aus guten Grunde vertraut, denn es ist eine bestellte aber nie gebaute Variante des deutschen Zerstörers V-25 und teilt sich mit diesem die sehr gute Tarnung (5.4 km). Der einzige wirkliche Unterschied ist, dass der Longjiang die beiden einzelnen Torpedowerfer nach vorne fehlen, was sie etwas weniger schlagkräftig macht. Dafür hat sie aber mit 8.4 km die längsten Torpedos und kann dank der 36 kn Geschwindigkeit und guten Wendigkeit sehr gut Kreuzer und Schlachtschiffe angreifen. Da in dieser Stufe noch kaum Flieger und Sonar unterwegs ist, kann man viele Gegner überraschen. Einzig direkte Duelle mit anderen Zerstörern sollte man meiden wenn möglich, denn weder kann man diese mit den Torpedos bekämpfen noch sind die Geschütze nennenswert schlagkräftig.

Auf Stufe drei kommt mit der Phra Ruang ein Schiff aus britischer Produktion (es handelt sich um die ehemalige HMS Radiant), die schon anspruchsvoller ist. Die Reichweite der Torpedos sinkt auf 7.32 km und auch die Sichtbarkeit steigt leicht an (5.76 km) ohne dass sich bei den übrigen Werten viel tut. Die Geschütze sind weiter vom Kaliber 102 mm und damit nicht überragend und es sind auch nur drei Stück davon. Die Geschwindigkeit ist mit ebenfalls 36 kn unverändert, aber immer noch ausreichend für diese Stufe. Man kann sehr viel Schaden an unachtsamen Kreuzern und Schlachtschiffen verursachen, aber man wird vorsichtiger sein und geplanter vorgehen müssen um nicht zu früh entdeckt und versenkt zu werden.

Stufe IV und V

Auf Stufe vier treffen wir mit der Shenyang wieder ein bekanntes Modell, nämlich die umgetaufte Namikaze, ein japanischer Zerstörer der Minekase Klasse und in weiten Teilen dieser sehr ähnlich. Sie ist verdammt schnell und fährt mit 39 kn so gut wie allen Schiffen auf dieser Stufe davon, was aber auch dringend nötig ist, denn mit 6.48 km Sichtbarkeit ist sie nicht so gut getarnt wie man es sich wünschen würde. Historisch korrekt ist der Unterschied in der Bewaffnung, denn als die Namikaze damals China übergeben wurde, hatten die Japaner alle Waffen entfernt. So verfügt sie zwar über die gleiche Zahl an Geschützen mit dem gleichen Kaliber (4 x 1 127 mm) aber die Geschütze der Shenyang feuern mit 6.5 s deutlich schneller als die der Minekase. Dieser Vorteil ist allerdings auch nötig, denn die Torpedos haben nur eine Reichweite von 6.4 km und sind damit deutlich kürzer und laden auf Grund der 2 x 3 Werfer Anordnung auch ein ganzes Stück länger nach (66 s).

Das Design für die (nie gebaute) Jianwei auf Stufe fünf stammt aus England und setzt damit auf 120 mm Geschütze statt dem 127 mm Kaliber und gleicht die fehlende Schlagkraft durch einen Turm mehr etwas aus. Leider ist die Nachladezeit eher mau (8 s) und damit tut man sich etwas schwer feindliche Zerstörer zu bekämpfen. Positiv ist die recht hohe Reichweite der Geschütze für ihre Stufe, was einem mit den 37 kn Spitzengeschwindigkeit erlaubt auch ohne Nebel oder Deckung auf Feinde zu feuern. Die weiter steigende Sichtbarkeit von 6.84 km und die geringe Reichweite der Torpedos von nur 6.4 km erlauben kaum einen getarnten Einsatz dieser oder nur, wenn der Gegner auf die Torpedos zu fährt. Angesichts der auf dieser Stufe häufigen Träger wird man also um das Ausnützen von Inseln, Nebel oder riskanten Angriffen kaum herum kommen. Dafür ist der Schaden mit 16.700 Punkten pro Torpedo recht hoch und die Geschwindigkeit von 62 kn lässt auf kurze Distanzen dem Ziel kaum Chancen auszuweichen.

Stufe VI

Mit der Fushun auf Stufe sechs hat ein Zerstörer seinen inzwischen vierten Auftritt, denn die ehemalige Rezkiy ist ein Mitglied der Gnevny-Klasse und damit auch ein Schwester-Schiffe der Anshan. Und genau mit dieser ist sie eigentlich identisch, wobei sie im Gegensatz zu dieser natürlich die DWT hat, aber auch mit der Reichweite von 8 km, den 60 kn Geschwindigkeit und der Nachladezeit von 79 s. Ebenso identisch sind die (sehr guten) 4 x 1 130 mm Geschütze die mit 12 Schuss pro Minute und knapp 12 km Reichweite so manchen leichtsinnigen Kreuzer schmerzhaft beibringen, dass Breitseite zu einem russischen Zerstörer zu fahren böse ins Auge gehen kann. Neben dem Nebel und den DWT hat die Fushun aber noch zwei kleine Vorteile gegenüber der Anshan, die aber angesichts des Nachteils der DWT durchaus in Ordnung gehen: die knapp 200 m weniger Sichtbarkeit und die fast 1.2 s weniger Ruderstellzeit.

Unterm Strich muss man sagen, dass die Fushun die bessere Anshan ist, auch wenn man den Nachteil, dass man mit Torpedos keine Zerstörer bedrohen kann mit in Betracht zieht. Und auch der Gnevny sollte sie in der Regel überlegen sein, da sie feindlichen Kreuzern und Schlachtschiffen mit den 8 km Torpedos (Gnevny hat nur 4 km Reichweite) ohne gesehen zu werden aus sicherer Distanz sehr gefährlich werden kann. Gegenüber dem Vorgänger auf Stufe fünf büßt man allerdings einigen Schaden bei den Torpedos ein, der auf 14.400 pro Stück sinkt.

Stufe VII

Auf Stufe sieben steht ein weiteres Schiff aus britischer Produktion bereit, auch wenn die Gadjah Mada ursprünglich als HMS Nonpareil für die britische Marine gebaut und dann aber an die Niederländer verkauft wurde und über diesen Umweg nach Indonesien gelangte. Von der Fushun auf Stufe sechs aus macht man in einigen Punkten einen Rückschritt, denn die Gadjah Mada ist langsamer (36 kn), etwas träger (4.9 s Ruderstellzeit) und hat nur 120 mm Geschütze, was ihr einiges an Schlagkraft pro Geschoss nimmt. Davon hat sie allerdings sechs Stück (3 Türme mit je 2 Rohren) die aber recht langsam drehen, so dass ein schneller Wechsel des Ziels ohne Drehen des Schiffes nicht so einfach ist, was den Kampf gegen andere Zerstörer erschwert. Allerdings bleiben die Sichtbarkeit (7.02 km) und die und die Torpedoreichweite (8 km) gleich, so dass man weiterhin ungesehen seine tödliche Fracht abwerfen kann. Wirklich positiv ist die Zahl der Torpedos, denn die Gadjah Mada hat zwei Werfer mit je fünf Rohren und kann somit einen für ihre Stufe sehr gefährlichen Teppich an Torpedos auslegen, von denen jeder maximal 15.867 Trefferpunkte abziehen kann und die erst in einer Entfernung von 800 m gesehen werden. Richtig gefahren und (da nun Radar zu einem echten Problem wird) mit genug Geduld wird die Gadjah Mada für so manch einen Wutanfall bei Schlachtschiffen wie Kreuzern sorgen.

Stufe VIII, IX und X

Die letzten drei Schiffe dieser Forschungslinie haben einige Dinge gemeinsam: es sind alles drei Zerstörer aus amerikanischer Produktion die zum Ende ihrer Dienstzeit in der Navy an asiatische Länder übergeben wurden. Alle drei haben die typischen Merkmale, Vorteile und Nachteile ihrer Stamm-Nation und außerdem können alle drei einen Radar mitnehmen (15 s (Hsienyang), 17 s (Chung Mu), 20 s (Yueyang) Dauer, 7.49 km Reichweite), verzichten dafür aber auf den Nebel, was keine einfache Wahl ist. Der Nebel ist zwar für den Einsatz der Torpedos nicht mehr nötig, da deren Reichweite mit 9.2 km (Hsienyang), 10.5 km (Chung Mu) und 13.5 km (Yueyang) mehr als ausreichend ist, aber für die Flucht vor feindlichen Zerstörern ist er doch mehr als nur “nice to have”. Auf der anderen Seite kann das Radar für die Gegner tödlich sein, vor allem wenn das Team mitspielt und die entdeckten Feinde direkt beschießt, aber für Solospieler sollte man sich wirklich überlegen ob man den Vorteil (Gegner entdeckt) auch wirklich ausnützen kann.

Auch wenn die Hsienyang auf Stufe acht eigentlich die ehemalige USS Rodman ist und damit ein Zerstörer der Gleaves-Klasse ist die Verwandschaft mit der Benson nicht verleugnen. Das ist kein Wunder, denn die Gleaves-Klasse ist der Nachfolger der Benson-Klasse und gleichzeitig der Vorgänger der Flechter-Klasse, richtet sich aber von den Werten (Geschwindigkeit 37.5 kn, Sichtbarkeit 7.68 km und den Torpedos) nach der Benson. Einzig die Zahl der Geschütze ist mit 4 x 1 127 mm um einen Turm geringer und damit das Schiff im direkten Kampf gegen Zerstörer etwas schwächer. Daher ist der besondere Pan Asien Nebel zur Flucht sehr praktisch und der Verzicht darauf für Radar sollte gut bedacht sein, denn auch die etwas höhere Reichweite (12.5 km) kann man auf Grund der hohen Flugbahn und langen Flugzeit der Geschosse kaum nutzen. An dieser Stelle sollte man noch das Premium-Schiff Loyang erwähnen, die in jeder Weise der Hsienyang überlegen ist, auch wenn sie keinen Radar nutzen kann. Dafür hat sie aber Sonar und muss dafür nur den Motorboost tauschen, was ein deutlich geringeres Opfer ist als der Nebel.

Auf Stufe neun ist mit einem Mitglied der Fletcher-Klasse, der Chung Mu, ein weiteres ehemaliges amerikanisches Schiff (vormals die USS Erben) im Dienst der Pan Asien Zerstörer. Die Unterschiede zwischen den beiden Schiffen sind sehr gering und tragen den Vor- und Nachteilen der neuen Linie Rechnung. Die Chung Mu ist mit 7.2 km Sichtbarkeit etwas besser und die Geschwindigkeit mit 38 kn etwas höher, was den Rückzug aus einem Gefecht etwas erleichtert. Die Torpedos sind mit 10.5 km Reichweite, einer Geschwindigkeit von 66 kn und einer Nachladezeit von 106 s mehr als nur gefährlich, denn die Sichtbarkeit der Torpedos ist weiterhin nur 800 m. Einzig bei der Reichweite der Geschütze ist mit 12.1 km denen der Fletcher um knapp 800 m unterlegen, aber das kann man durchaus vernachlässigen.

Den Abschluss der Pan Asien Zerstörer bildet die Yueyang, zu Wasser gelassen als USS Haynsworth in den USA als Schiff der Allen M. Sumner-Klasse, aus der später die Gearing-Klasse entwickelt wurde. Wie schon bei der Hsienyang auf Stufe acht, orientiert sich der Stufe zehn Zerstörer an dem amerikanischen Nachfolger und weicht nur in wenigen Punkten etwas ab. So ist die Sichtbarkeit mit 7.42 km um weniger als 200 m geringer, das Schiff minimal wendiger und die Reichweite der Hauptgeschütze mit 11.9 km um etwa 500 m niedriger. Die Torpedos, deren Nachladezeit (136 s) und der Schaden der Geschütze, wie auch deren Nachladezeit (3 s) bleibt gleich. Nur die Reichweite der Torpedos ist mit 13.5 km um spürbar aber nicht dramatisch, denn dafür sind sie mit 68 kn etwas schneller.

Fazit

Die Mischung der Schiffe beim Pan Asien Forschungszweig für die Zerstörer sorgt über die ganze Linie hinweg scheinbar für Abwechslung, aber bis auf die Shenyang und Jianwei auf den Stufen vier und fünf ist die Spielweise doch sehr ähnlich. Die soliden (wenn auch teilweise nicht herausragenden) Geschütze für ihre Stufen lassen einen durchaus gegen feindliche Zerstörer bestehen, sofern diese nicht anfangen mit Torpedos um sich zu werfen. Denn dann besteht ein deutlicher Nachteil, denn die eigenen DWT können einen Zerstörer nicht treffen und somit hat man im Duell ein taktisches Mittel weniger. Als Ausgleich verfügt man über einen deutlich schneller nachladenden Nebel, den man dazu noch öfter einsetzen kann, der sich aber auch nur 70 s hält. Zu wissen wann ein direktes Gefecht keinen Sinn mehr macht oder zu ahnen wann und wohin der Gegner seine Torpedos geworfen hat sind für einen Kapitän eines Pan Asien Zerstörer immens wichtig.

Die Torpedos sind mächtige Waffen, weil sie sehr spät entdeckt werden und somit ein Ziel nur noch schwer ausweichen kann und dazu kommt die etwas höhere Chance eine Flutung zu verursachen. Allerdings steigt die Zahl von Schiffen mit Sonar und die Anzahl der Flieger in der Luft ab etwa Stufe fünf deutlich an und damit wird dieser Vorteil mehr und mehr aufgehoben. Dafür ist aber, mit Ausnahme der Stufen vier und fünf, eigentlich dank der durchwegs niedrigen Sichtbarkeiten der Schiffe garantiert, dass man unentdeckt bleiben kann, wenn man seine tödliche Fracht abliefert. Bedroht wird man dabei natürlich durch die Massen an Radar die inzwischen verfügbar sind im Spiel, aber dieses Schicksal teilt man sich mit allen anderen Zerstörern auch.

Die Verfügbarkeit von Radar in den letzten drei Stufen klingt erst einmal nach einem gigantischen Vorteil, auch wenn er nur zwischen 15 s und 20 s aktiv sein kann und das ist durchaus eine berechtigte Annahme. Allerdings nur wenn gewisse Rahmenbedingungen gegeben sind und man zahlt mit dem Verzicht des Nebels dafür einen hohen Preis. Wie oben bereits erwähnt kann ein Zerstörer natürlich sehr nahe an einen Feind heran ohne dabei entdeckt zu werden und versteckte Gegner überraschend mit dem Radar aufdecken, aber das ist kaum etwas wert, wenn daraus kein Vorteil gezogen wird. Wenn das Risiko eingegangen wird, dann muss das entdeckte Ziel auch versenkt werden und das selber in der kurzen Zeit zu schaffen ist nicht immer möglich. Vor allem da man selber ja durch das Schießen womöglich entdeckt wird und damit wird man selber schnell vom Jäger zum Gejagten und womöglich das Opfer des eigenen Wagemuts. Denn eine Flucht wird womöglich schwer, da man für den Radar auf den Nebel verzichtet und sich somit nur durch das Verlassen der Sichtbarkeitsgrenzen sicher zurück ziehen kann und da wird der Feind in der Regel etwas dagegen haben. Im Team oder einer Division mit Kreuzern oder einem anderen Zerstörer der für beide Nebel legen kann, wird das Radar zu einer sehr gefährlichen Waffe, aber wenn man alleine unterwegs ist und auf die Mitarbeit der fremden Mitspieler angewiesen ist, dann ist vermutlich der Nebel die besser Wahl.

Unterm Strich finde ich die Pan Asien Zerstörer mit den DWT eine sehr interessante Angelegenheit, auch wenn es die Option des Radars auf den letzten Stufen nicht gebraucht hätte. Die vermeintlich höhere Chance Kreuzer, Schlachtschiffe und Flugzeugträger mit Torpedos überraschen zu können wirkt erst einmal sehr verführerisch, aber man sollte immer bedenken, dass man gegen die direkte Konkurrenz (feindliche Zerstörer) in seinen Möglichkeiten eingeschränkt ist. Die mögliche größere Belohnung geht also mit einem höheren Risiko einher und das sollte man in seinen Planungen bei einem Angriff immer berücksichtigen.

2 Gedanken zu „Einen bunten Strauß Zerstörer bitte.

  1. Ja, das Problem hatte ich vor ein paar Tagen auch…
    Ich mit meiner Fushun in den Cap, die gegnerische Fushun auch. Kurzes Feuergefecht und dann Nebel. Man hat echt keine Chance den Gegner aus den Nebel zu torpen. Zum Glück kam mir eine Belfast zur Hilfe…

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