Angriffslustige Fleischbällchen …

Mit den Updates 0.9.2 und 0.9.3 hat Wargaming (WG) der erst neu geschaffenen “Nation” Europa eine erste reguläre Linie spendiert. Es sind allerdings hauptsächlich schwedische Schiffe, genauer Zerstörer, die nun World of Warships (WoWS) bereichern sollen, was mich zu dem (naheliegenden) Titel dieses Beitrags inspiriert hat. Nun mag man über die Fleischbällchen eines gewissen großen Möbelhauses denken was man will, aber die europäischen Zerstörer haben durchaus etwas an sich, das einem geneigten Kapitän schmecken kann. Zwar sind sie die nun zweite Reihe von Zerstörern ohne Nebel, aber dafür ist die Sichtbarkeit im Verhältnis zur Reichweite der Torpedos gut, aber dazu später mehr. Werfen wir doch gemeinsam mal einen Blick auf diese (meist) skandinavische Versuchung.

Die Besonderheiten

Wie in der Einleitung schon erwähnt sind die Zerstörer der “Nation” Europa (wurde zuerst auch mal Pan Europa genannt, im Einklang mit Pan Asien und Pan Amerika) die zweite Linie von Schiffen, die auf ein sonst typisches Element ihre Klasse verzichten müssen: Nebelgeneratoren. Wie schon die letzten Zerstörer aus den französischen Werften, müssen die “Fleischbällchen” auch ohne diese Option für ihren Schutz auskommen. Das ist natürlich gerade wenn ein Flugzeugträger im Spiel ist durchaus ein Nachteil und kann zu einem sehr schnellen und schmerzhaften Ende einer Runde führen, aber auch kein kompletter Beinbruch – es geht auch ohne. Hilfreich dabei sind vier Dinge:

  • relativ gute Tarnwerte, die zwar über denen japanischer Zerstörer aber noch unter denen deutscher, russischer oder gar französischer Zerstörer liegt;
  • gute Reichweite der Torpedos, mit hoher Geschwindigkeit und kurzer Nachladezeit (wenn auch geringer Schaden);
  • Reparaturmannschaft (ab Stufe fünf);
  • solide Flugabwehr, wenn auch erst ab Stufe acht mit Defensivem Fla-Feuer;

Und damit die Schiffe nicht ganz wehrlos sind gegen andere Zerstörer, sind ihre Geschütze zwar zu Beginn und am Ende der Linie nicht zahlreich, aber dafür dann mit einer sehr hohen Schusskadenz gesegnet. Leider ist die Geschwindigkeit mit der sich die Türme drehen eher “wanderdünenhaft” zu nennen, denn 18 bis 22.5 Sekunden sind für einen schnelle und wendigen Zerstörer nicht gerade hilfreich. Aber auch wenn die 120 mm Geschütze nicht ganz so viel Schaden machen wie die 127 mm, 130 mm oder gar 139 mm Kanonen anderer Nationen, sollte man sie sowohl als Gegner als auch als Kapitän nicht unterschätzen, vor allem im Zusammenspiel mit der Reparaturmannschaft, die im Duell mit anderen Zerstörern mehr als nur ein wenig hilfreich ist.

Zwar verbindet die europäischen Zerstörer mit den französischen das Fehlen eines Nebels, aber während die zweitgenannten sich auf ihre Geschwindigkeit und den Schaden und die Reichweite ihrer Geschütze verlassen, sind es die Torpedos die bei den Neulingen aus Europas Norden (mit einer und einer halben Ausnahme) den Spaß bringen. Zwar sind die Geschütze nicht zu unterschätzen, aber die Torpedos sind (vor allem ab den mittleren Stufen) sehr schnell, laden fix nach, haben eine gute Reichweite und sind damit für Gegner aller Art gefährlich. Auch wenn sie bis zu 1.8 km Entdeckungsreichweite haben und der Schaden mit maximal 10.700 Schaden weniger als halb so hoch ist wie der eines Shimakaze-Torpedos, so sind bis zu 95 kn (nein, das ist kein Tippfehler) bei etwas mehr als einer Minute Nachladezeit (Werte für die Halland auf Stufe zehn) mal echt eine Hausnummer.

Zwar fehlt den europäischen Zerstörern zu Beginn die Option des Defensiven Fla-Feuers, wie es manche amerikanischen und russischen Zerstörer haben, aber die Flugabwehr vor allem ab den mittleren Stufen durchaus solide zu nennen. Zwar wird man sich gegen höherstufige Flieger ein wenig hart tun, aber Flugzeugträger gleicher oder gar niedriger Stufe sollten bei Angriffen mit Verlusten rechnen. Zusammen mit der recht kompakten Bauweise der Schiffe und der guten Wendigkeit sind die Zerstörer nicht unbedingt das angenehmste Ziel, aber auch nicht völlig unantastbar. Und ab der Stufe acht hat man mit der Öland dann sogar das Defensive Fla-Feuer mit dabei.

Die Schiffe

Nach dem Kreuzer auf Stufe eins (der Gryf), geht es wie gewohnt auf Stufe zwei mit dem ersten Zerstörer, der Tatra, los, der zu den beiden Ausnahmen von den sonst rein schwedischen Vertretern dieser Linie zählt (sie gehörte zur Österreichisch-Ungarischen KuK Marine). Die Romulus auf Stufe drei ist dann die zweite (halbe) Ausnahme, denn sie wurde in Italien für die italienische Marine gebaut, aber dann nach einigen Jahren an Schweden verkauft. Danach geht es komplett bis zur Halland durch mit den schwedischen Schiffen.

Stufe II – Tatra

BildDatenKommentar

Strukturpunkte: 8.100
Hauptgeschütze: 2 x 1 100 mm
Reichweite: 9.1 km
Nachladezeit: 4.5 s
Turmdrehzeit (180 Grad): 18 s
Streuung (maximal): 83 m, 2.00 Sigma
Hochexplosiv Granaten, Schaden: 1450, Brandchance: 6 %, Geschwindigkeit: 880 m/s
Panzerbrechende Granaten, Schaden: 1650, Geschwindigkeit: 880 m/s
Torpedos: 2 x 3 450 mm
Reichweite: 8 km
Nachladezeit: 40 s
Schaden: 4.200, Geschwindigkeit: 55 kn, Sichtbarkeit 1.2 km
Geschwindigkeit: 32.5 kn
Ruderstellzeit: 2.1 s
Wenderadius: 460 m
Sichtbarkeit, Wasser 6.2 km, Luft 2.4 km

Die Tatra hat zwar noch nicht den Vorteil bei der Geschwindigkeit der Torpedos der späteren Schiffe dieser Linie, aber dafür hat sie mit zwei Drillingswerfern mit nur 40 Sekunden Nachladezeit und 8 km Reichweite durchaus einiges Potential das Leben von Kreuzern und Schlachtschiffen schwerer zu machen. Mit nur 32.5 kn ist auch nicht der schnellste Zerstörer auf der Stufe und mit nur zwei 100 mm Geschützen auch nicht ein Kanonen-Boot vor dem Herren (trotz nur 4.5 Sekunden Nachladezeit – mehr als doppelt so schnell wie z.B. die Umikaze), aber die Kombination aus allen Faktoren macht sie zu einem unangenehmen Gegner. Allerdings ist es nur ein Stufe zwei Schiff und da sind die Unterschiede zwischen den Nationen noch nicht so riesig.

Stufe III – Romulus

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Strukturpunkte: 7.700
Hauptgeschütze: 3 x 1 100 mm oder 3 x 1 120 mm
Reichweite: 9.4 km
Nachladezeit: 5 / 6.5 s
Turmdrehzeit (180 Grad): 18 s
Streuung (maximal): 80 m, 2.00 Sigma
Hochexplosiv Granaten, Schaden: 1450 / 1600, Brandchance: 6 / 7 %, Geschwindigkeit: 840 / 800 m/s
Panzerbrechende Granaten, Schaden: 1650 / 2000, Geschwindigkeit: 840 / 800 m/s
Torpedos: 1 x 2 450 mm, 1 x 4 450 mm
Reichweite: 8 km
Nachladezeit: 40 s
Schaden: 4.200, Geschwindigkeit: 55 kn, Sichtbarkeit 1.2 km
Geschwindigkeit: 34 kn
Ruderstellzeit: 2.1 s
Wenderadius: 440 m
Sichtbarkeit, Wasser 6.1 km, Luft 2.0 km

Wie der Name schon vermuten lässt, stammt dieses Schiff aus italienischer Produktion, aber wurde dann 1940 an Schweden verkauft und fügt sich wunderbar in diese Reihe ein. Kurioserweise hat das Schiff weniger Strukturpunkte als das vorherige Schiff, was aber auf Stufe drei mit 400 Punkten jetzt nicht so dramatisch ist. Dafür ist die Romulus schneller, besser getarnt und hat sogar ein Geschütz mehr und schon das 120 mm Kaliber welches bis zum Schluss für diese Linie bleiben wird. Zwar laden die Geschütze etwas länger nach, aber 6.5 Sekunden sind noch immer flott genug und das Highlight sind sowieso die Torpedos, die in zwei Werfern unterschiedlicher Größe verteilt sind: ein Zwillings und ein Vierlingswerfer, was etwas ungewohnt ist. Aber beide laden mit 40 Sekunden gleich schnell nach, was zumindest an der Stelle keine Umstellung in der Planung des Einsatzes nötig macht (wobei das auch mal eine spannende Sache wäre, aber das ist nur eine Idee). Leider bleibt der Schaden der Torpedos auch gleich zur Stufe zwei, aber das ist etwas, mit dem man bei dieser Linie leben muss, wie schon erwähnt kommen bald andere Vorteile die das ausgleichen.

Stufe IV – Klas Horn

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Strukturpunkte: 8.000
Hauptgeschütze: 3 x 1 120 mm oder 1 x 2 120mm, 2 x 1 120 mm
Reichweite: 9.5 km
Nachladezeit: 7.5 s
Turmdrehzeit (180 Grad): 22.5 s oder 18 s
Streuung (maximal): 86 m, 2.00 Sigma
Hochexplosiv Granaten, Schaden: 1600, Brandchance: 7 %, Geschwindigkeit: 800 m/s
Panzerbrechende Granaten, Schaden: 2000, Geschwindigkeit: 800 m/s
Torpedos: 2 x 3 533 mm
Reichweite: 8 km
Nachladezeit: 55 s
Schaden: 6.200, Geschwindigkeit: 60 kn, Sichtbarkeit 1.4 km
Geschwindigkeit: 37.8 kn
Ruderstellzeit: 2.1 s
Wenderadius: 500 m
Sichtbarkeit, Wasser 6.8 km, Luft 2.6 km

Bei kaum einer Linie von Schiffen in WoWS gibt es so viele bei denen sich die Geschütze oder Torpedos so verschieden zusammensetzen wie hier. Auch bei der Klas Horn ist das der Fall, denn im ersten Rumpf hat sie noch 3 x 1 120 mm Geschütze und tauscht dann im zweiten Rumpf das vorderste Geschütz gegen eine Zwillingskanone, was die Feuerkraft bei zum Beispiel einer Verfolgung verdoppelt. Eine paar kleine Verstärkungen bekommen die Torpedos, deren Schaden und Geschwindigkeit steigt und die damit weiterhin gefährlich bleiben. Leider bleibt die Reichweite bei 8 km stehen und die Klas Horn ist deutlich sichtbarer als die Vorgänger, was den Bereich schmälert in dem man unsichtbar für seine Feinde die Torpedos abwerfen kann. Allerdings ist der Zerstörer mit knapp 38 kn dafür wiederum sehr flott unterwegs und kann sich somit schnell aus gefährlichen Situationen zurück ziehen und büßt dabei trotzdem kaum etwas von der Wendigkeit seiner Vorgänger ein.

Stufe V – Visby

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Strukturpunkte: 9.600
Hauptgeschütze: 1 x 2 120mm, 2 x 1 120 mm oder 2 x 2 120mm, 1 x 1 120 mm
Reichweite: 9.5 km
Nachladezeit: 7.5 s
Turmdrehzeit (180 Grad): 22.5 s
Streuung (maximal): 87 m, 2.00 Sigma
Hochexplosiv Granaten, Schaden: 1600, Brandchance: 7 %, Geschwindigkeit: 900 m/s
Panzerbrechende Granaten, Schaden: 2200, Geschwindigkeit: 900 m/s
Torpedos: 2 x 3 533 mm
Reichweite: 8 km
Nachladezeit: 55 s
Schaden: 6.200, Geschwindigkeit: 65 kn, Sichtbarkeit 1.4 km
Geschwindigkeit: 39 kn
Ruderstellzeit: 2.5 s
Wenderadius: 540 m
Sichtbarkeit, Wasser 6.8 km, Luft 2.6 km

Mit der Visby bekommen die europäischen Zerstörer endlich ihre Reparaturmannschaft und können sich damit auch mal mit feindlichen Zerstörern anlegen und die bis zu fünf Geschütze (im zweiten Rumpf) gewinnbringend einsetzen. Zwar sind die Nachladezeit und die Reichweite nicht grandios und die Turmdrehrate ist eher grausam, aber wenn man seinen Gegner richtig wählt, kann man erfolgreich zum Zerstörer-Killer werden. Die Torpedos bleiben fast identisch zu denen auf Stufe vier, aber bekommen noch einmal 5 kn extra spendiert und somit hat man 65 kn schnelle Torpedos (mit der Torpedowerfer-Modifikation 1 sogar 68 kn). Bei nur 1.4 km Sichtbarkeit und 55 Sekunden Nachladezeit sind diese Torpedos für viele Schlachtschiffe und Kreuzer einer echte Gefahr. Wer seine Sichtbarkeit (6.8 km – Tarnungsmeister und Tarnung sollte man noch abziehen) im Auge behält und vor bzw. neben den Gegner kreuzt, kann, mit Torpedobewaffnungskompetenz, alle 49.5 Sekunden eine Salve abwerfen.

Stufe VI – Västeras

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Strukturpunkte: 12.100
Hauptgeschütze: 3 x 2 120 mm
Reichweite: 9.9 km
Nachladezeit: 7.5 s
Turmdrehzeit (180 Grad): 22.5 s
Streuung (maximal): 90 m, 2.00 Sigma
Hochexplosiv Granaten, Schaden: 1600, Brandchance: 7 %, Geschwindigkeit: 900 m/s
Panzerbrechende Granaten, Schaden: 2200, Geschwindigkeit: 900 m/s
Torpedos: 2 x 3 533 mm
Reichweite: 10 km
Nachladezeit: 59 s
Schaden: 7.533, Geschwindigkeit: 65 kn, Sichtbarkeit 1.4 km
Geschwindigkeit: 38 kn
Ruderstellzeit: 3 s
Wenderadius: 590 m
Sichtbarkeit, Wasser 7.1 km, Luft 3 km

Die Västeras ist in fast allen Bereich eine Verbesserung gegenüber die Visby auf Stufe fünf. Die Torpedos sind etwas stärker, haben 2 km mehr Reichweite, sie hat deutlich mehr Strukturpunkte und mehr Geschütze. Auf der anderen Seite ist sie einen Tick weniger wendig, einen Knoten langsamer, 300 m weiter sichtbar und die Torpedos laden 4 Sekunden länger. Aber all die Nachteile lassen sich verschmerzen, wenn man konsequent die Torpedos als Hauptwaffen einsetzt und die Geschütze nur zur Selbstverteidigung oder aber in ausgewählten Situationen in denen man gefahrlos einen Gegner mit den Granaten beglücken kann. Ein wenig zu kämpfen hat die Västeras mit Flugzeugen, denn die Luftabwehr ist noch etwas schwach auf der Brust und tut sich selbst gegen Träger der gleichen Stufe schwer. Aber auf Stufe sechs kann man das aber noch überleben und das Ausweichen bei Angriffen und dem Vermeiden von Flugzeugen (bzw. der Entdeckung durch Flugzeuge) für die spätere Karriere in dieser Linie gut üben.

Stufe VII – Skane

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Strukturpunkte: 13.000
Hauptgeschütze: 2 x 2 120 mm
Reichweite: 10.1 km
Nachladezeit: 3.2 s
Turmdrehzeit (180 Grad): 18 s
Streuung (maximal): 90 m, 2.00 Sigma
Hochexplosiv Granaten, Schaden: 1700, Brandchance: 7 %, Geschwindigkeit: 850 m/s
Panzerbrechende Granaten, Schaden: 2150, Geschwindigkeit: 850 m/s
Torpedos: 2 x 3 533 mm
Reichweite: 12 km
Nachladezeit: 59 s
Schaden: 7.533, Geschwindigkeit: 76 kn, Sichtbarkeit 1.6 km
Geschwindigkeit: 35 kn
Ruderstellzeit: 4.2 s
Wenderadius: 610 m
Sichtbarkeit, Wasser 7.1 km, Luft 3.2 km

Mit der Skane erhält man bei seinen Kanonen das Layout, dass die Reihe bis einschließlich Stufe zehn behält: 2 x 2 120 mm Kanonen. Auch wenn Schaden noch minimal steigt und die Feuergeschwindigkeit Schrittweise auf 2 Sekunden sinkt, ist das im Prinzip die Bewaffnung mit der man leben muss, denn da gibt es dann nicht mehr. Angesichts der Tatsache, dass die Turmdrehrate mit 18 Sekunden echt lahm ist, sollte man trotz der Tatsache, dass die Primärwaffen die Torpedos sein sollten, über Eliteschütze als Fähigkeit für den Kapitän nachdenken. Zwar bleibt das Schiff recht wendig, aber verliert einiges an Geschwindigkeit und Ruderstellzeit, was man in Gefechten mit anderen (schnelleren) Zerstörern schmerzlich merken wird. Allerdings kann man sich erlauben etwas mehr Abstand zu seinen Zielen zu wahren, denn die Torpedos sind mit 12 km für ein Schiff der Stufe sieben mehr als ordentlich lang. Auch wenn der Schaden bescheiden ist (7.533 Schadenspunkte pro Torpedo), darf man sich auf 59 Sekunden Nachladezeit und vor allem 76 kn Geschwindigkeit freuen. Das sind mit Abstand die schnellsten Torpedos auf dieser Stufe und man kann sie (ohne Reichweitenverlust) auf 80 kn bringen. Da hilft Schlachtschiffen und Kreuzern auch kaum mehr die Tatsache, dass diese Geschosse (muss man fast schon sagen) bei 1.6 km entdeckt werden, denn gut gelegte Salven werden immer den einen oder anderen Treffer verursachen. Auch erfreulich an der Skane ist die, dass das “fehlende” Geschütz gegenüber der Västeras durch ein paar potente Flugabwehr-Geschütze ersetzt wurde. Damit wird man zwar nicht zur Fliegenklatsche, aber zumindest ist es nicht mehr ganz so schmerzfrei für den Träger einen anzufliegen.

Stufe VIII – Öland

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Strukturpunkte: 14.100
Hauptgeschütze: 2 x 2 120 mm
Reichweite: 10.1 km
Nachladezeit: 2.5 s
Turmdrehzeit (180 Grad): 18 s
Streuung (maximal): 91 m, 2.00 Sigma
Hochexplosiv Granaten, Schaden: 1700, Brandchance: 7 %, Geschwindigkeit: 850 m/s
Panzerbrechende Granaten, Schaden: 2150, Geschwindigkeit: 850 m/s
Torpedos: 2 x 3 533 mm
Reichweite: 12 km
Nachladezeit: 70 s
Schaden: 10.700, Geschwindigkeit: 76 kn, Sichtbarkeit 1.6 km
Geschwindigkeit: 35 kn
Ruderstellzeit: 4.4 s
Wenderadius: 610 m
Sichtbarkeit, Wasser 7.4 km, Luft 3.2 km

Die Öland ist verglichen mit den bisherigen Weg eher eine wenig aufregende Verbesserung des Schiffes auf der Stufe davor. Ein paar mehr Strukturpunkte, etwas schneller feuernde Kanonen, mehr Schaden bei den Torpedos (dafür aber längere Nachladezeit) und etwas höhere Sichtbarkeit. Die Flugabwehr wird ein bisschen stärker und das war es eigentlich auch schon mit den Unterschieden zwischen den Schiffen, wenn da nicht zwei Kleinigkeiten wären. Zum einen erhält die Öland als erstes Schiffe der Reihe Defensives Fla-Feuer, was die Abwehr lästiger Flieger doch spürbar vereinfacht, wenn es auch Angriffe nicht gänzlich verhindern wird. Und zum andere kann man nun den fünften Platz in den Verbesserungen nutzen und damit zum Beispiel die Tarnsystem Modifikation 1, was die Sichtbarkeit des Schiffes – mit der Kapitänsfähigkeit Tarnungsmeister zusammen – auf angenehme 5.8 km drücken kann. Damit wird das Arbeiten mit den Torpedos wieder deutlich angenehmer und einfacher und da kann man die nur geringen Verbesserungen gegenüber der Skane gut verschmerzen.

Stufe IX – Östergötland

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Strukturpunkte: 15.800
Hauptgeschütze: 2 x 2 120 mm
Reichweite: 10.2 km
Nachladezeit: 2.3 s
Turmdrehzeit (180 Grad): 18 s
Streuung (maximal): 92 m, 2.00 Sigma
Hochexplosiv Granaten, Schaden: 1700, Brandchance: 7 %, Geschwindigkeit: 850 m/s
Panzerbrechende Granaten, Schaden: 2150, Geschwindigkeit: 850 m/s
Torpedos: 2 x 4 533 mm
Reichweite: 13.5 km
Nachladezeit: 100 s
Schaden: 10.700, Geschwindigkeit: 86 kn, Sichtbarkeit 1.8 km
Geschwindigkeit: 35 kn
Ruderstellzeit: 4.8 s
Wenderadius: 610 m
Sichtbarkeit, Wasser 7.6 km, Luft 3.3 km

Was ist besser als sechs Torpedos die mit 76 kn ihrem Ziel in 12 km Entfernung entgegen rasen? Acht Torpedos die noch schneller ein weiter entfernteren Feind erreichen! Gemäß diesem Motto scheint die Östergötland das Spielfeld zu betreten, denn während die Änderungen bei den Geschützen, der Sichtbarkeit, den Strukturpunkten usw. kaum ins Gewicht fallen, stocken die Torpedos noch mal auf. Bei nur 100 Sekunden Nachladezeit (unmodifiziert) flitzen die Torpedos mit unglaublichen 86 kn durchs Wasser und haben mit 13.5 km sogar noch einmal etwas mehr Reichweite als bei der Öland. Angesichts dieser Werte kann man es schon ein wenig verschmerzen, dass der Schaden gerade mal 10.700 Punkte beträgt. Ansonsten muss man beim Umstieg von Stufe acht auf neun nur die etwas erhöhte Sichtbarkeit im Blick behalten und die Tatsache, dass die Östergötland weiterhin etwas langsamer als viele Kollegen ist und das Ruder etwas träger reagiert. Wie unten beschrieben könnte man bei der Östergötland auch mit “Torpedobeschleunigung” arbeiten und so auf über 90 kn bei den Torpedos kommen, allerdings sind 10.8 km Reichweite bei den Torpedos oft ein paar Meter zu wenig, vor allem wenn ein feindlicher Zerstörer oder Kreuzer mit Radar in Reichweite sind.

Stufe X – Halland

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Strukturpunkte: 19.200
Hauptgeschütze: 2 x 2 120 mm
Reichweite: 10.4 km
Nachladezeit: 2 s
Turmdrehzeit (180 Grad): 7.2 s
Streuung (maximal): 97 m, 2.00 Sigma
Hochexplosiv Granaten, Schaden: 1750, Brandchance: 7 %, Geschwindigkeit: 850 m/s
Panzerbrechende Granaten, Schaden: 2100, Geschwindigkeit: 850 m/s
Torpedos: 2 x 5 533 mm
Reichweite: 15 km
Nachladezeit: 100 s
Schaden: 10.700, Geschwindigkeit: 86 kn, Sichtbarkeit 1.8 km
Geschwindigkeit: 35 kn
Ruderstellzeit: 5.6 s
Wenderadius: 660 m
Sichtbarkeit, Wasser 7.6 km, Luft 3.4 km

Wer die Östergötland mochte, der wird die Halland lieben, denn das Schiff hat nicht nur allgemein etwas bessere Werte in allen Bereichen, auch die Torpedos haben mit 15 km noch einmal etwas mehr Reichweite. Wer “Torpedowerfer Modifikation 1” und “Torpedobeschleunigung” kombiniert, hat zwar nur noch 12 km Reichweite, aber dafür 95 kn schnelle Torpedos im Wasser, bei denen das Ausweichen wirklich zu einem Glücksspiel wird. Dazu die Reduzierung der Nachladezeit und man kann alle 76.5 Sekunden seine zehn Torpedos auf den Weg schicken. Selbst eine Shimakaze oder Gearing kommen an diesen Wert nicht heran, bei vergleichbarer Reichweite und dann sind deren Torpedos noch gut 25 kn langsamer. Gut, der Schaden lässt natürlich gerade gegen Schlachtschiffe mit dickem Torpedoschutz zu wünschen übrig, aber sonst wäre es wohl auch etwas zu übermächtig. Bei den restlichen Punkten des Schiffes passt die Halland zu der Trippelschrittweisen Verbesserung ab der Skane wunderbar in die Reihe, wobei einzig der doch deutliche Aufschlag bei den Strukturpunkten ins Auge fällt, was aber angesichts solcher Gefahren wie durch die mächtigen Raketen von Midway und Co auch Not tut.

Vorschlag für die Fähigkeiten des Kapitäns

Stufe II bis IX

Stufe 1: Vorrangiges Ziel Präventive Maßnahmen

Stufe 2: EliteschützeMit letzter Anstrengung

Stufe 3: Experte der Überlebensfähigkeit Torpedobewaffnungskompetenz Inspekteur

Stufe 4: Tarnungsmeister

Stufe X

Stufe 1: Vorrangiges Ziel Präventive Maßnahmen

Stufe 2: Torpedobeschleunigung Mit letzter Anstrengung

Stufe 3: Experte der Überlebensfähigkeit Torpedobewaffnungskompetenz Inspekteur

Stufe 4: Tarnungsmeister

Begründung: Für mich sind die europäischen Zerstörer in erster Linie Torpedo-Boote und daher ist das primäre Ziel für meinen Kapitän diese Bewaffnung zu stärken. Leider kann man es nicht ganz umgehen, dass man gelegentlich seine (nicht so schlechten) Geschütze einsetzen muss und dann gilt es das größte Manko der Geschütze abzumildern, damit man nicht so leicht überrascht wird: Die Turmdrehrate.  Da man eh nur 120 mm Geschütze hat und diese eher auf sehr leicht gepanzerte Ziele (oder für Brände auf größere Schiffe) abfeuert, kann man auf Trägheitszünder für Sprenggranaten meiner Ansicht nach bei der ganzen Linie (ausgenommen Premium-Schiffe) gut verzichten (25 mm statt 20 mm Durchschlagskraft bringt einfach nicht viel).

Klassisch würde ich das Grundgerüst aus “Vorrangiges Ziel” oder “Präventive Maßnahmen” (je nachdem was man lieber hat), “Mit letzter Anstrengung” (ein stehender Zerstörer ist ein toter Zerstörer), “Inspekteur” und “Tarnungsmeister” nehmen. Alle Fähigkeiten sind für Zerstörer in meinen Augen sehr wichtig und auch wenn die europäischen Zerstörer nur zwei (ab Stufe acht drei) für “Inspekteur” relevante Verbrauchsgüter haben (Motorboost und Reparaturmannschaft, später Defensives Fla-Feuer), so sind sie doch auf Grund des fehlenden Nebels durchaus sehr wichtig und sollten so wenig wie möglich limitiert sein. Dazu passend würde ich, entgegen meiner sonstigen Präferenzen, “Experte der Überlebensfähigkeit” wählen, vor allem für die Schiffe in den höheren Stufen, denn auch wenn 350 Strukturpunkte pro Stufe nicht wirklich viel sind, die Wirkung der Reparaturmannschaft wird damit ja auch verbessert. Vorher wäre meine Wahl aber auf alle Fälle “Torpedobewaffnungskompetenz”, denn die Reduzierung der Nachladezeit der Torpedos ist für die Möglichkeit Schaden zu machen bei diesen Schiffen wirklich entscheidend.

Für die ersten acht Schiffe würde ich die letzten zwei Punkte (bzw. die vorletzten beiden, den letzten würde ich in eine der beiden Stufe eins Fähigkeiten stecken) in “Eliteschütze” stecken, denn die Türme der Zerstörer drehen wirklich langsam. Und nichts ist ärgerlicher wenn man wertvolle Zeit und Strukturpunkte verliert, nur weil man einen Feind nicht schnell genug beschießen kann oder sein ganzes Schiff dafür drehen muss und damit evt. seine Position verschlechtert. Auf Stufe zehn (der Halland) ist das Problem nicht mehr existent, denn deren Türme sind schnell genug und man kann seine Torpedos mit “Torpedobeschleunigung” bis zu 95 kn schnell machen. Zwar verliert man dabei 20 % seiner Reichweite, aber bei 15 km sind das nur 4 km und mit den verbleibenden 12 km kann man wirklich gut leben. Wer besonders mutig ist, der kann auch bereits bei der Östergötland “Torpedobeschleunigung” verwenden, sofern einem 10.8 km Reichweite für die Torpedos reichen, allerdings ist dann der Spielraum, gerade wenn feindliche Zerstörer oder Schiffe mit Radar in der Nähe sind, schon etwas eng.

Wer seine Geschütze häufiger einsetzen will, der könnte “Präventive Maßnahmen”, “Torpedobewaffnungskompetenz” und “Experte der Überlebensfähigkeit” oder “Inspekteur” gegen “Schießgrundausbildung” und “Verbesserte Schießausbildung” tauschen und somit sowohl Reichweite als auch Schussfrequenz ein wenig erhöhen. Zusätzlich würde die Flugabwehr davon noch profitieren. Es wäre nicht unbedingt meine erste Wahl und widerspricht in meinen Augen ein wenig dem Fokus der Linie, ist aber durchaus eine mögliche Variante.

20 Gedanken zu „Angriffslustige Fleischbällchen …

  1. Erst einmal vielen Dank für die Mühe,die Du Dir wieder gemacht hast!

    Ich bin zugegebenermaßen mehr ein Freund der Dickschiffe und lieber gemütlich mit einen Schlachtschiff unterwegs als mit einem Zerstörer. Trotzdem spiele ich sie natürlich von Zeit zu Zeit und muß sagen,das mir die neuen Zerstörer bislang schon Spaß gemacht haben. Da ich den Nebel bei den Zerstörern oder auch bei gewissen Kreuzern meistens eh vergesse,finde ich es nicht so wild,dass diese Option bei den Europäern weg fällt. Dafür habe ich mit den schnellen Torpedos und schnell ladenden Geschützen besonders ab Stufe VIII durchaus schon meinen Spaß gehabt.
    Außerdem finde ich es auch mal reizvoll,einen Zerstörer auch mal anders zu spielen als sich immer nur eingenebelt irgendwo auf die Lauer zu legen…

    Ich war sehr erfreut als ich gelesen habe,dass es eine europäische Linie geben soll. Und das mit Zerstörern begonnen wird,finde ich auch irgendwie logisch. Wahrscheinlich gibt es da einfach die grösste Auswahl.
    Und das bringt mich gleich zu dem Punkt,den ich nicht so ganz verstehe… Wieso hat WG aus einer “europäischen” Linie praktisch eine “schwedische” Linie gemacht,unterstützt durch die TATRA?
    (Die GRYF lassen wir als polnischen Einstieg mal eben außen vor.)
    Gerade bei den Zerstörern gibt es doch bestimmt noch zahlreiche andere Möglichkeiten,schließlich verfügten auch noch die Niederländer,Polen und Spanier über Zerstörer,die im Zweiten Weltkrieg bzw. im Spanischen Bürgerkrieg zum Einsatz kamen. Hätte man nicht davon noch den einen oder anderen in die Linie einpflegen können? Oder ist es für WG zu schwer an Material zu kommen,um die anderen Zerstörer nachzubilden?

    Am Ende noch eine Frage: Ist eigentlich schon etwas bekannt,ob die Europäer auch noch eine Kreuzer- und eventuell sogar noch eine Schlachtschiff-Linie bekommen sollen,oder ist mit den Zerstörern dann auch schon wieder Schluss?

    1. Erst einmal: Sehr gerne, die “Mühe” (denn es ist auch ne Menge Spaß) mache ich mir gerne.

      Warum WG die EUDD so zusammen gestellt hat kann ich nur vermuten: Ich denke sie wollten eine mehr oder minder “homogene” Linie haben. Das ist Spekulation, würde aber passen, da die Schiffe alle sehr ähnlich von der Auslegung sind und weder in Kaliber noch Bewaffnung groß hin und her springen, wie es evt. der Fall gewesen wäre, wenn man gemischt hätte. Allerdings wäre es in der Tat vielleicht abwechslungsreicher gewesen. Und vielleicht war es in der Tat auch eine Frage des Materials, denn das wird von Nation zu Nation, von Marine zu Marine sehr unterschiedlich gehandhabt. Manche verlangen dafür richtig Geld, andere sind da sehr freizügig und bei Dritten wiederum sind die Dinge in privater Hand (oder bei Firmen).

      Noch ist nicht bekannt ob es weitere EU Schiffe und Linien geben wird, aber ich denke Kreuzer würde man evt. noch welche zusammen bekommen. Bei Schlachtschiffen wird es schon ziemlich eng und sehr knapp. Aber da müssen wir einfach leider warten bis WG etwas meldet.

      Freut mich aber, dass dir die EUDDs Spaß machen – Du wirst die Halland am Ende mit 90 kn oder 95 kn Torpedos lieben!

    2. Vielleicht bringt WG noch eine alternative europäische Linie heraus, die dann Zerstörer der von dir aufgezählten Länder enthält? Japaner und Russen/Sowjetunion geben ein Beispiel, wie es ablaufen könnte.

    3. Moin, die Schweden waren zu dieser Zeit führend in Entwicklung und Bau von Zerstörern um ihre Küste vor den Russen zu schützen. Vielleicht ist das der Grund warum WG das so gemacht hat

  2. Hallo Hurz,

    ist wieder ein toller Überblick über die Stärken und Schwächen der einzelnen Schiffe. vielen Dank dafür!
    Bis auf Stufe 6 und 7 sind es ja historische Schiffe.
    Hast du vielleicht noch weiterführende Infos zur Västeras und zur Skane? Woher stammen diese Entwürfe?
    Sind es Eigenkreationen von WG wie z.b. Roon oder Hindenburg?

    VG
    Alexthrawn

    1. Hi, Danke dir erst einmal für das Lob.

      Die Västeras ist wohl ein Entwurf eines Zerstörers für die polnische Marine aus der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg, der aber nie realisiert wurde. Vielleicht unterlag der ja im Wettbewerb dem der Blyskawica? Die Skane ist einfach “nur” ein Prototyp-Entwurf für die Öland und sozusagen eine erste Version des später gebauten Schiffes. Sehr viel mehr Infos hab ich da nicht, aber es sind definitiv keine reinen Ideen von WG, sondern es gab für die Schiffe echte Entwürfe.

  3. Hallo Hurz,

    danke für die Infos zu den beiden Schiffen.
    Dann kann ich diese Schiffe mit meiner “Macke” nur historische Schiffe zu fahren, ja doch ausfahren. 😉

    VG
    Alexthrawn

  4. Ich habe im Test bei der U-Jagt einmal die Västeras gewählt da sie dort mit Wasserbomben ausgerüstet ist. Macht aber in meinen Augen leider keinen Sinn da man für diesen Zerstörer keine Hydroakustische Suche wählen kann.
    Was nützen mir Wasserbomben wenn ich nicht weiß wo ich sie hinwerfen soll. Sonst eigentlich schöne Torpedoboot, die vielleicht noch einen Ticken schneller laufen könnten.

    1. Du siehst ja U-Boote ab einer gewissen Entfernung auch wenn sie getaucht sind und siehst ja die “ping”-Kreise im Wasser wo sie zuletzt waren. Einfach hinfahren, drüber die Wasserbomben werfen und das klappt eigentlich sehr gut. Ein Hydro ist dazu nicht wirklich nötig.

  5. Ich weiß, das ist OT, aber trotzdem…

    Update 0.9.4: “Folgende Schiffe wurden für das Testen durch Entwickler, Supertester und Community Contributoren hinzugefügt: IV Rhein, VI Weser, VIII August von Parseval, X Manfred von Richthofen [alles Flugzeugträger]”.

    Jetzt muss ich mein Erstaunen doch zum Ausdruck bringen. Das hätte ich nicht erwartet. :O

    1. Warum genau hättest du das nicht erwartet? Die Schiffe wurden ja schon vor über einem Monat angekündigt und schon mit Werten und Bildern, daher war abzusehen, dass die dann bald auf den live-Server kommen. 🙂

      1. Tja, dass deutsche Flugzeugträger kommen sollen, ist vollkommen an mir vorbeigegangen. Nada, nix.

        Deshalb die Überraschung.

  6. Moin Hurz,

    wieder mal ein schöner Beitrag zum Spiel.
    Nach einem Jahr WoWs Abstinenz, stelle ich mir die Frage ob man die Europäischen DD’s für Anfänger empfehlen kann?
    Ich finde die Reihe sehr interessant.

    1. Erst einmal Danke für das Lob.

      Wenn du gerade erst wieder in WoWS einsteigst – willkommen zurück an der Stelle – dann ist es vielleicht für die ersten Runden besser Schiffe zu nehmen die dir “damals” gelegen haben. Das dürfte den Wiedereinstieg erleichtern um erst einmal wieder ein Gefühl für das Spiel zu bekommen.

      Die EUDD sind für blutige Anfänger schwieriger (aber nicht unmöglich), da sie keinen Nebel haben und man ein wichtiges Rückzugsmittel nicht hat. Aber sie sind, da relativ gut getarnt und auf recht lange Torpedos bauend, deutlich einfacher zu handhaben als zum Beispiel die FRDDs. Und du bist ja kein blutiger Anfänger, sondern ein Veteran mit einer kleinen Pause, daher sollten dir gewisse Mechaniken und Spielweisen ja durchaus vertraut sein. Daher würde ich sagen, dass sie für dich durchaus erfolgreich spielbar sein sollten.

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