Russischer Stahl auf eisiger See

Mit dem Update 0.8.4 hat Wargming (WG) eine neue Linie von regulären Schiffen in World of Warships (WoWS) gebracht, die durchaus skeptisch beäugt wurde und mit einigen Vorurteilen zu kämpfen hat: russische Schlachtschiffe. Ich betone ja immer wieder, dass WoWS und World of Tanks (WoT) zwar beiden von WG sind, aber andere Entwickler dahinter stecken und auch unterschiedliche Vorgehensweise und Spiel-Design-Philosophien, aber dennoch ist es leider immer wieder der Fall, dass Vorkommnisse aus WoT als Omen für Dinge in WoWS genommen werden. Nun hat WG leider bei WoT einen teilweise durchaus berechtigten Ruf, dass russische Panzer etwas stärker oder zu stark gemacht werden und natürlich wird als Grund der russische Nationalstolz, die Vorliebe der russischen Spieler oder gar gleich ein Befehl aus dem Kreml genannt. Und leider schwappt diese Meinung über den Tellerrand hinweg und brandmarkte schon vor Veröffentlichung der Schiffe diese also zu stark und “overpowered”. Ob das stimmt wollen wir uns mal ansehen.

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Der Zungenbrecher

Was für ein Name, der bei ungeübten Zungen wohl zu einigen Knoten führen dürfte: Oktjabrskaja Revoljuzija. Aber durchaus ein eindrucksvoller und noch dazu passend für das zukünftige Schiff der Gangut-Klasse, dass Wargaming.Net (WG) derzeit auf dem live-Server von World of Warships (WoWS) testen und fahren lässt. Denn ob man nun den Namen mag oder nicht und ob man das Schiff hübsch findet oder nicht, es hinterlässt so oder so einen bleibenden Eindruck bei den Gegnern. Was genau uns mit der Oktjabrskaja Revoljuzija erwartet und welche Besonderheiten es aufweist, dass wollen will ich heute mal ein wenig genauer beleuchten. Ich möchte aber wie immer bei so einer Vorschau noch anmerken, dass die Werte und Eigenheiten des Schiffes noch “Work in Progress” sind und somit nicht final.

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Ochotnik – Stalins Dackel

Ich wüsste gerne welcher Gedankengang den Konstrukteur der Ochotnik dazu verleitet hat das Schiff so zu planen wie es nun Wargaming.Net (WG) in World of Warships (WoWS) umgesetzt hat. Warum WG das Schiff gewählt hat, das hat entweder mit einer mächtigen Portion Humor zu tun oder aber man hatte einfach gerade Arbeitszeit übrig und die 3D-Grafiker haben blind in eine Kiste gergriffen und dabei dieses Projekt-Schiff raus gezogen. Wie dem auch sei, heraus gekommen ist ein höchst ungewöhnliches, optisch gewöhnungsbedürftiges und spielerisch keinesfalls gewöhnliches Schiff, dass den Spitznamen Stalins Dackel oder auch Russendackel durchaus verdient hat. Aber man sollte die Ochotnik nicht unterschätzen, denn das Schiff hat es wirklich in sich. Daher werfen wir mal einen Blick darauf, auch wenn leider die Geschichtsstunde etwas kurz ausfällt.

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Der russische Spagat

Nachdem vor noch nicht allzu langer Zeit Wargaming.Net (WG) den japanischen Zweig der Zerstörer umgebaut und erweitert hat, sind nun die russischen Kollegen an der Reihe. Wir dürfen uns also bald in World of Warships (WoWS) auf mehr von den schnellen Biestern freuen – oder auch nicht, je nachdem wie man zu den Schiffen steht. Wie man persönlich dazu auch stehen mag, Abwechslung tut gut und neben einigen neuen Schiffen wird es auch einen deutlichen Umbau bei den bisherigen Schiffen geben. Auch hier ist es wie bei den japanischen Zerstörern, dass einige Schiffe von einem Zweig in den anderen verschoben werden oder in eine andere Stufe gepackt werden. Das bedeutet natürlich, dass die Schiffe entsprechend angepasst werden müssen, damit sie am neuen Platz funktionieren können. In der ersten Testphase auf dem live-Server waren die Werte der Schiffe noch nicht final, daher ist eine abschließende Bewertung der Schiffe (noch) nicht möglich, aber ich glaube es gibt genug Informationen und Erfahrung um die Richtung zu erkennen. Daher werfe ich heute einen vorläufigen Blick auf den neuen Zerstörer-Zweig der russischen Marine.

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Deutsche Zerstörer, Graf Spee und Oleg

Erst vor etwas mehr als einer Woche hat Wargaming.Net (WG) in Zuge eines Interviews einen kleinen Blick in die Zukunft gegeben und dabei wiederholt, dass im Jahr 2017 bis zu vier neue Forschungszweige für World of Warships (WoWS) kommen sollen. Natürlich waren danach die Spekulationen danach mal wieder groß, aber ziemlich klar war, dass die deutschen Zerstörer ganz heiße Kandidaten sein würden, vor allem auch, da durchgesickert war, dass die Modelle für die Schiffe schon fertig wären. Daher ist es keine so große Überraschung, dass WG nun die ersten Bilder der Schiffe veröffentlicht, nachdem auch im geleakten Supertest-Client (zum Beispiel über gamemodels3d.com einzusehen) die Schiffe bereits aufgeführt sind. Über die Werte gibt es noch keine offiziellen Aussagen, aber da sich die Schiffe noch nicht einmal in der ersten externen Testphase befinden, wäre das auch noch zu früh sich festzulegen. Wie die britischen leichten Kreuzer gezeigt haben, können sich da im Laufe der Tests noch einige Dinge ändern. Mit dabei sind auch zwei Bilder von zwei Kreuzern, von dem einer recht heiß erwartet wird, nämlich die Admiral Graf Spee und die Oleg. Der deutsche Kreuzer wird als Stufe sechs Premium-Schiff und die Oleg auf Stufe drei geführt.

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