Georgia, eine amerikanische Yamato?

Es gibt ein neues Schiff für Kohle im Lande und der Name ist Georgia. Wargaming (WG) hat dafür ein wenig ins Archiv gegriffen und nicht etwa eines der vielen existierenden Schiffe genommen sondern ein Projekt zum Leben erweckt. Das muss jetzt nicht schlecht sein, auch wenn viele Fans der amerikanischen Schlachtschiffe sich wohl eine Tennessee, Washington oder eines der anderen zahlreichen Schiffe gewünscht hätten, aber angesichts dessen WG hier umgesetzt hat, finde ich die Wahl nicht so schlecht. Denn die Georgia hat besondere Hauptgeschütze, die mit 457 mm fast das Kaliber der Yamato haben (wobei beide als 18-inch Kanonen geführt werden) und die gab es auf einem Schiff der US Marine auch nie. Dann sehen wir uns mal an, was WG hier für World of Warships (WoWS) so gezaubert hat.

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Das große Stühlerücken

Bald steht sie an, die Teilung  der amerikanischen Kreuzer (mit Update 0.7.5.0 und 0.7.6.0, dazu am Ende mehr) und dabei kommen nicht nur ein paar neue Schiffe dazu, sondern es verschieben sich auch für einige bestehende Schiffe die Positionen. Sinn und Zweck der Aufteilung ist es, die Kreuzer in leichte und schwere Kreuzer zu unterteilen, so dass es innerhalb einer Linie (ab Stufe sechs) keinen Sprung mehr im Kaliber der Geschütze gibt und die Aufgaben etwas anders verteilt werden. Ob es Wargaming.Net (WG) gelingt, dass die Schiffe sich unterschiedlich spielen und ihren Aufgaben gerecht werden können, das wird sich in den kommenden Wochen zeigen, wenn die Schiffe dann final getestet und veröffentlicht sind. Aber schon jetzt sind die Schiffe seit einiger Zeit im Test und teilweise die Entwickler so zufrieden, dass sie einige davon als fertig bezeichnen. Mehr als Zeit also mal einen Blick auf die Änderungen zu werfen und sich die neuen Schiffe genau anzuschauen, wenn auch wie immer unter dem Vorbehalt des “Work in Progress”, denn manche Dinge ändern sich bei World of Warships (WoWS) immer erst kurz vor Ende.

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USS Kidd oder auch Fletcher light

Ich gestehe an dieser Stelle gleich zu Beginn zwei Dinge: erstens halte ich von “light” Getränken nicht wirklich viel, vor allem von der braun-schwarzen Limo aus den USA, weil diese “light” Versionen einfach nicht schmecken und eh weder gesünder noch sonst wie besser sind. Und zweitens bin ich kein Freund von abgespeckten Varianten von irgendwas und im Falle von Schiffen in World of Warships (WoWS) trifft das leider auf die Kidd zu. Aber genug des Vorgriffes auf mein vorläufiges Fazit, denn noch ist die Kidd nicht final und Dinge können sich noch ändern und es gibt ja einiges zu dem Zerstörer zu sagen und zu erzählen. Also fangen wir wie üblich mit der Geschichte an, einer kurzen Beschreibung und dann kommen wir zu meiner Meinung. Bitte bedenkt aber, wie schon erwähnt, das Schiff ist noch “Work in progress” und damit sind keine seiner Werte final.

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Die Südstaatenschönheit – USS Alabama

Als Wargaming.Net (WG) vor einiger Zeit die Ankündigung machte, dass es mit der USS Alabama ein Schiff der South Dakota Klasse in World of Warships (WoWS) geben würde, war erst die Freude groß und dann erfolgte der Aufschrei. Denn eigentlich war das Schiff als Belohnung für einige wenige besonders aktive Supertester weltweit gedacht (Danke der Nachfrage, aber ich gehörte und gehöre mit Recht nicht zu diesem erlauchten Kreis), Spieler die es wirklich verdient haben, dass sie für ihre freiwillige viele Arbeit eine kleine Aufmerksamkeit bekommen. WG lenkte ein und die USS Alabama wird es nun in zwei Ausführungen geben, einmal für alle Spieler erwerbbar als Premium-Schiff und einmal in einer besonderen Version für die Supertester (mit einer ganz besonderen Tarnung) die sie verdient haben. Einerseits schon verständlich, dass jeder jedes Schiff haben können will (Wer außer mir Schiffs-Messie könnte das besser verstehen?), aber es wäre in meinen Augen auch nicht schlimm gewesen, wenn dieses Schiff auch exklusiv für den kleinen Kreis geblieben wäre. Wie dem auch sei, wir werden also in nicht allzu ferner Zukunft die USS Alabama begrüßen dürfen und daher wird es Zeit für einen kleinen Blick auf dieses Schiff.

Update: Mit dem Update 0.6.2.2 hat WG die Zitadelle der Alabama etwas gesenkt und die Panzerung in drei Abschnitte geteilt. Damit wird die Alabama deutlich solider und weniger anfällig für den schweren Schaden wie noch in der ersten Version. Der Text und die Bilder, wie auch die Einschätzung sind dahingegend etwas angepasst worden.

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Überblick – Die japanischen Flugzeugträger

Die japanischen Flugzeugträger sind von Ihrer Spielweise identisch zu ihren amerikanischen Gegenstücken, aber unterscheiden sich grundlegend in ihrer Zusammenstellung und vor allem Anzahl der Geschwader. Vor allem der letztere Faktor lässt das Spielen eines japanischen Trägers ein wenig in Arbeit ausarten, denn das Umherschicken von sechs oder mehr Staffeln erfordert Überblick und deutlich mehr Mikromanagement. Wargaming.Net (WG) hat hier bewusst einen Gegenentwurf zu den amerikanischen Trägern versucht um Abwechslung ins Spiel zu bekommen. Wären die Trägerlinien zu identisch, wäre ein guter Teil der nationalen Unterschiede die bei World of Warships (WoWS) angestrebt werden verloren gegangen. Außerdem erlauben diese Unterschiede auch wieder verschiedene Aufgaben zu übernehmen, weshalb ein Blick auf die japanischen Träger ohne Vergleich mit ihren amerikanischen Konkurrenten fast nicht möglich ist.

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