Die Scharnhorst – Das spezielle Schlachtschiff

Vermutlich noch vor dem Erscheinen der deutschen Schlachtschiffe (welche voraussichtlich um die GamesCom 2016 veröffentlicht werden) wird Wargaming.Net (WG) ein weiteres Premium-Schiff für World of Warships (WoWS) als Vorboten dieses Forschungszweiges auf den Markt bringen: Die Scharnhorst. Dieses deutsche Schlachtschiff treibt sich, im Gegensatz zu den normalen Vertretern, schon eine ganze Weile auf dem live-Server herum, war aber einfach etwas zu stark, so die einhellige Meinung der Tester und WG. Daher wurde es erst einmal wieder zurück gezogen und etwas überarbeitet, um dann erneut die Testphase zu beginnen (welch ironische Parallele zur doppelten Kiellegung des Orignals). Wer etwas Glück hatte, durfte das Schiff schon mal im Gefecht bewundern, denn seit Update 0.5.9.0 durften wir Supertester die überarbeitete Variante auf dem live-Server auf Herz und Nieren testen. Die Erfahrungen aus diesen Testläufen habe ich nun gesammelt und hoffe es bietet eine unterhaltsame Lektüre um die Wartezeit zu verkürzen.

Die Geschichte

Bevor es konkret um WoWS geht ein wenig Geschichte. Ja, auch das muss mal sein, immerhin hat man auch ein wenig einen Bildungsauftrag – zumindest bilde ich mir das ein. Also, Klasse, brav hinsetzen, Ohren auf, Münder zu und aufgemerkt. Mitschrift ist nicht nötig, es gibt keinen Test am Ende, versprochen.

scharnhorst_original

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges gab es in Deutschland deutlich vordringlichere Probleme als den Wiederaufbau einer deutschen Marine, auch weil einfach das Geld fehlte große Mengen an Schiffen oder gar Großkampfschiffe bzw. Schlachtschiffe zu bauen und zu unterhalten. Außerdem limitierten Versailler Verträge mit den siegreichen Alliierten die zulässige Größe (gemessen an der Verdrängung) der Schiffe. Geplant wurden die späteren zwei Schiffe der Scharnhorst-Klasse, die Scharnhorst und die Gneisenau, als Teil der Deutschland-Klasse zu bauen, eine Schiffsklasse, die mit bis zu 19.000 Tonnen Verdrängung deutlich über die eigentlich erlaubte Größe (etwa 10.000 Tonnen) hinaus ging. Als die Planungen Ende der 1920er Jahre abgeschlossen und kurz später der Bau der ersten drei Schiffe begonnen wurde, legten die Franzosen nach und begannen mit dem Bau der kleinen Schlachtschiffe der Dunkerque-Klasse. Als die deutsche Admiralität 1934 dann beschloss, dass man größere Schiffe benötigte um gegen die Konkurrenz aus Frankreich bestehen zu können, wurden die Schiffe vier und fünf der Deutschland-Klasse als Basis für einen Umbau genommen. Zu diesem Zeitpunkt war die Scharnhorst schon auf Kiel gelegt, weshalb das Schiff nach der schnellen Umplanung (bis zu 26.000 Tonnen Verdrängung, ein dritter Geschützturm, etc.) erneut auf Kiel gelegt wurde und dann etwa zwei Jahre später (Oktober 1936) nur knapp zwei Monte vor der Geneisenau in Willhelmshaven vom Stapel lief.

Die Ursprüngliche Planung für diese zwei Jetzt-nicht-mehr-Deutschland-Klasse-Schiffe sah vor, die bisher verwendeten 28 cm Geschütze gegen 38 cm Geschütze zu tauschen, was aber beim Bau nicht umsetzbar war, da die größeren Geschütze noch nicht fertig entwickelt waren. Außerdem hoffte man mit den kleineren Geschützen die britische Regierung beruhigen zu können, denn mit dieser war man Anfang der 1930er Jahre in Verhandlung getreten, um die Überschreitung der Versailler Verträge nachträglich zu legitimieren (was auch gelang). Allerdings wurden die Schiffe so geplant, dass ein späterer Tausch der 28 cm Drillingstürme gegen 38 cm Zwillingstürme relativ einfach und schnell machbar wäre. Diese Pläne (die Umrüstung war ursprünglich für 1940/41 vorgesehen, aber bekannte Ereignisse der Weltgeschichte sorgten erst für Verzögerung und dann für eine Aufgabe der Pläne) waren es auch, die später eine Verlegung der Gneisenau von Kiel nach Gotenhafen zur Folge hatten.

Knappe sieben Jahre nach dem Stapellauf wurde das nach dem preußischen General Gerhard von Scharnhorst benannte Schlachtschiff in der Barentssee versenkt, als der Versuch misslang, einen der alliierten Nordmeergeleitzüge anzugreifen. Das Schiff wurde von einem ganzen Geschwader der Royal Navy gestellt und drei Stunden lange beschossen und schließlich versenkt. Von den fast 2.000 Menschen an Bord des Schiffes überlebten keine 40 den Untergang, was eine der Tatsachen ist, die gerne vergessen wird, wenn actiongeladen über vermeintlich heroische  Gefechte berichtet wird. Dem Schwesterschiff Geneisenau ging es kaum besser, auch wenn der Verlust an Menschenleben bei ihrem Ende deutlich geringer war. Das ist zwar kaum ein Trost für die 112 Matrosen, die bei einem Luftangriff starben, den die Gneisenau im Februar 1942 in Kiel  schwer traf. Nach einem Minentreffer lag das Schiff für nur zwei Wochen zur Reparatur im Kieler Trockendock und wegen der kurzen Zeit schaffte man die Munition nicht von Bord, was sich als fatal entpuppte. Eine Bombe entzündete Munition und Treibladungen im vordersten Turm und führte zu einer massiven Explosion, die den Turm aus seiner Lagerung riss. Die schwer beschädigte Gneisenau wurde zur geplanten Umrüstung zwar noch nach Gotenhafen geschleppt, aber hat den Hafen dort nie wieder verlassen, da die Pläne zur Umrüstung widerrufen wurden.

Die Scharnhorst im Spiel

Die Scharnhorst in WoWS ist die nicht umgerüstete Variante mit den drei 28 cm Drillingstürmen, was also der historischen Scharnhorst am nächsten kommt. Durch das recht niedrige Kaliber wird, zusammen mit der Einordnung als Stufe sieben Schiff (man sieht Gegner bis Stufe neun), aus der Scharnhorst ein Mittelding zwischen schwerem Kreuzer und Schlachtschiff. Auch wenn es den Ausdruck “Westentaschen Schlachtschiff” offiziell nie gab (erfunden von den Briten) und sich eigentlich auf die kleinere Deutschland-Klasse bezog, so passt auch für die Scharnhorst diese Bezeichnung eigentlich ganz gut. Ausgelegt auf Geschwindigkeit, Wendigkeit und hohe Schussfrequenz eignet sich das Schiff besser zum Kreuzerjäger denn zum vollwertigen Schlachtschiff. Bevor es aber an die Details geht, wollen wir uns mal die grundlegenden Werte ansehen:

Stukturpunkte: 56.300
Panzerung: 25 mm bis 350 mm
Hauptgeschütze: 3 x 3 283 mm
Reichweite: 19.9 km
Drehgeschwindigkeit (180 Grad): 25 s
Nachladezeit: 20 s
Torpedowerfer: 2 x 3 533 mm
Reichweite: 6 km
Geschwindigkeit: 64 kn
Nachladezeit: 68 s
Sichtbarkeit (Schiff): 15.2 km
Sichtbarkeit (Flieger): 12.4 km
Höchstgeschwindigkeit: 30 kn
Ruderstellzeit (180 Grad): 14.5 s
Wenderadius: 800 m

Wie man sieht ist das Schiff in der Tat recht flott unterwegs und auch für ein Schlachtschiff jetzt nicht gerade träge zu nennen, vor allem wenn man es mit den amerikanischen und japanischen Gegenstücken (Colorado und Nagato) vergleicht. Dazu kommt, dass es die “typisch deutsche” Panzerung hat, die zwar vor schweren Treffern nicht komplett schützt, aber Zitadellentreffer doch recht selten werden lässt, was das eigene (Über-)Leben durchaus angenehmer macht. Bevor wir zum “aber” kommen seien noch die Torpedos und die Sekundärgeschütze (4 x 2 150 mm, 4 x 1 150 mm und 7 x 2 105 mm, je 5 km Reichweite) erwähnt, die der Scharnhorst einiges ein Schlagkraft verleihen, wenn der Kampf persönlich wird. Jetzt kommt das “aber”, nämlich die kleinen 28 cm Geschütze. Zwar haben wir davon neun Stück und diese hauen ihre Geschosse im 20-Sekunden-Takt aus den Rohren, aber die Durchschlagskraft ist natürlich auf Distanz nicht so hoch wie bei den auf diesen Stufen üblichen Kalibern von Schlachtschiffen (356 mm, 380 mm, 406 mm, …). Auch wenn die Durchschlagskraft höher ist als man vielleicht erwarten würde, wenn die Entfernungen schrumpfen, bleibt der Schaden hinter den großen Brüdern zurück. Und genau diese Kombination von Besonderheiten führt dazu, dass die Scharnhorst in WoWS spezieller zu spielen ist, als eines der bekannten Schlachtschiffe.

scharnhorst_wows

Besonderheiten beim Spielen der Scharnhorst

Soll das Ziel auf die maximale Distanz (oder knapp drunter) bekämpft werden, so wird man mit der panzerbrechenden Munition (AP) gerade auf feindlichen Schlachtschiffen ein enttäuschendes Ergebnis einfahren, denn die wenigen Schüsse die treffen (mit 260 m auf 19.9 km ist die Streuung der Scharnhorst nicht gerade gering) werden keinen oder nur geringen Schaden verursachen. Das gilt auch, wenn das Ziel ein vermeintlich weicher Kreuzer sein sollte. Daher empfiehlt es sich hier auf die hochexplosive Munition (HE) zu wechseln, was dank des schnellen Nachladens auch kein allzu großes Problem ist. Ich höre den Ausruf: “Ein Schlachtschiff, dass eine HE Schleuder sein soll, das ist ja total uncool, denn Schlachtschiffe schießen AP!” Ja, das war auch mein erster Gedanke, als innerhalb der Tester die Gedanken um dieses Schiff kreisten, aber in der Tat ist das der Weg, der für die Scharnhorst vorgezeichnet zu sein scheint.

Wer nun sehr skeptisch kuckt und seine “muss ich haben” Haltung überdenken will, der sollte sich noch gedulden, denn die Scharnhorst ändert ihr Gesicht, wenn die Kampfentfernungen abnehmen. Ähnlich wie bei Kreuzern, wird AP ab dem Unterschreiten einer gewissen Distanz auf einmal sehr viel brauchbarer und hier beginnt das Schiff seiner Rolle als Nemesis aller Kreuzer gerecht zu werden. Fast so schnell wie diese, ähnlich wendig aber besser gepanzert wird das größere Kaliber auf mittlere Distanzen tödlich für jeden Kreuzer, auch wenn diese nicht im optimalen Winkel zu einem fahren. Die schnell drehenden Türme erlauben es zusätzlich Schüssen und Torpedos auszuweichen und trotzdem das Ziel im Fokus zu behalten und einen ständigen Hagel von Geschossen auf das Ziel regnen zu lassen. Auf Grund der noch immer nicht tollen Streuung ist das leider auch nötig, aber wer nun fürchtet, dass er zu viele Fehlschüsse haben wird, wenn der Feind noch näher kommt, der hat die Sekundärgeschütze und Torpedos vergessen. Was die Hauptgeschütze an Schaden liegen lassen, machen diese auf kurze Distanzen wieder wett. Das gilt auch im Gefecht gegen Zerstörer, die sich mit der Scharnhorst durchaus härter tun werden als mit den Schlachtschiff-Kollegen auf dieser Stufe.

Etwas in Schwierigkeiten gerät die Scharnhorst, wenn sie in Stufe neun Gefechte gerät, in denen Schlachtschiffe und Flugzeugträger der höheren Stufen dominieren. Hier geht zum einen der Vorteil der Geschwindigkeit verloren, als auch die etwas geringere Reichweite zu einem ernsten Problem wird. Noch dazu sind die Kreuzer auf dieser Stufe nicht mehr ganz so einfache Ziele, da sie etwas besser gepanzert sind, die 203 mm Geschosse eine gute Durchschlagskraft aufweisen und sie meist auch schneller sind. Ganz schwierig wird es wenn die feindlichen höherstufigen Flugzeugträger einen als Ziel entdecken und laufend angreifen. Die Flugabwehr der Scharnhorst ist nicht schlecht und es kann sich sogar lohnen das manuelle Feuern der Flak-Bewaffnung als Fähigkeit des Kapitäns zu wählen, aber sie ist auch damit nicht brilliant zu nennen. Konzentrierte Angriffe wird das Schlachtschiff garantiert nicht ohne schweren Schaden überstehen, auch weil der Torpedoschutz der deutschen Schlachtschiffe nicht so ausgeprägt ist, wie der von Schlachtschiffen anderer Nationen.

Diese Schwäche kann zu einer echten Achillesferse der Scharnhorst werden, denn wenn man sich in den Nahkampf mit dem Feind begibt, wird man häufig zwangsläufig sich etwas entfernt haben vom Flak-Schutzschirm der eigenen Kreuzer und somit ein verlockendes Ziel für feindliche Bomber bieten. Wenn man hier nicht seine Vorstöße mit Bedacht wählt und seine Augen offen hält, der wird schnell nur noch auf einen sinkenden Haufen Schrott blicken, statt auf ein ehemals stolzes Schlachtschiff.

Meine Meinung

Viele Spieler wird es nur interessieren, ob sich die Scharnhorst lohnt oder nicht. Das ist legitim und auch nicht schlimm, aber gerade im Falle dieses Schiffes muss man die Besonderheiten für eine Empfehlung immer im Auge behalten. Wer ein klassisches Schlachtschiff erwartet, das im Grunde zu spielen ist wie jedes andere Schlachtschiff auch und auch von dieser Spielweise nicht grundlegend abweichen will, der wird mit der Scharnhorst meiner Meinung nach definitiv ein Problem bekommen. Grund hierfür ist natürlich das geringe Kaliber der Geschütze und die damit verbundene geringe Durchschlagskraft und der geringere Schaden. Die unter euch, die aber ihre Spielweise anpassen können und wollen und auch nicht vor HE mit einem Schlachtschiff zurück schrecken, sind schon mal einen Schritt näher an einer Empfehlung. Allerdings muss man sich im Klaren sein, dass die Scharnhorst mehr als andere Schlachtschiffe nicht auf maximale Entfernung effektiv zu spielen ist, sondern dann glänzt, wenn das Gefecht persönlicher wird. Wer sich also mehr als der Scharfschütze in der letzten Schlachtreihe sieht und weniger als Nahkampfschwein an vorderster Front, der sollte sich die Anschaffung der Scharnhorst durchaus gut überlegen. Alle anderen, die bisher nicht abgeschreckt wurden, sollten in der Scharnhorst ein Schiff finden, dass ihnen Spaß macht. Dennoch möchte ich noch zum Schluss die warnende Stimme erheben, dass man auch diverse Frust-Runden erleben wird. Zu voreilig an einen Feind heran gefahren, den man alleine unterwegs wähnt oder früh von Fliegern entdeckt und bombardiert, kann ein schnelles Ende bedeuten – natürlich inklusive weniger Punkte. Eine gewisse Frust-Resistenz sollte man also schon mitbringen, aber dann kann die Scharnhorst wirklich eine bunte Wundertüte werden – sowohl für einen selber als auch für Gegner, die das kleine Schiff unterschätzen.

27 Gedanken zu „Die Scharnhorst – Das spezielle Schlachtschiff

  1. Sänk juh 😉

    Ich bin ehrlich gesagt immer noch gehyped und denke, dass ich sie gemeistert kriege. Den Kapitän, so denke ich, werde ich nicht grundlegend anders skillen, als auf der Tirpitz (Tarnung ist wichtig und spielt bei mir eine wichtige Rolle- gerade der angesprochene Punkt mit den frühen Bombardierungen), da der Spielstil dann schon recht ähnlich zu sein scheint.
    Ich freue mich bereits und hoffe, dass sie endlich dieses WE kommt.

    1. Ich denke auch, dass man sie meistern kann, wenn man etwas außerhalb des üblichen Rahmens denkt und spielt. Mit der Tirpitz kann man sie bedingt vergleichen, aber gerade die Tarnung als 5er Fähigkeit halt ich bei der Scharnhorst weniger brauchbar, dazu geht man zusehr in den Nahkampf und dann sind die Sekundärgeschütze durchaus wichtig.

      1. Nunja, mein Plan sieht vor sie zu tarnen und das Sekundär-Modul zu verbauen, zusammen mit BFT und AFT, evtl. noch das Fähnchen dazu und die Sache sollte laufen.
        Wer ungesehen bis auf 13Km an den gegner rankommen kann und dann mit 9x28cm um sich spritzen, der ist eine sehr derbe Bedrohung für jeden Kreuzer oder breitseitsfahrendes Schlachtschiff.
        Wenn es die Situation zulässt, dann lass ich sie fallen und stoße wieder vor und werde dazwischen immer mal wieder dunkel, so dass es dem Gegner das kontern erschwert.
        Ist das nicht der Fall, kann ich immer noch brawlen fahren und habe dann immer noch eine ganz passable Sekundärbatterie am Start. Gewinkelte Gegner beschieße ich dann mit HE, den Rest mit AP. Blechdosen wie 5/6er Russen oder Deutsche wahrscheinlich vorrangig mit AP.

        Von daher spielt Tarnung schon eine imenze Rolle bei mir.

  2. Mein zigtausend’ser Besuch deiner Seite und nun mein erster Kommentar.

    Ursprünglich als Reaktion auf deinen Scharnhorst-Post, dann aber schnell gekapert von Walther 🙂

    Dieses WE??? Oh Gott, ich muss Frau und Kinder verkaufen 🙂 Walther könnte nicht Unrecht haben…NDA aufgehoben!? Der gute Hurz, so regeltreu ich ihn kenne, würde niemals nicht einen Post trotz Redeverbot verfassen 🙂

    Aber danke an Hurz, für diese tolle Übersicht. Prima fand ich übrigens den kurzen historischen Ausflug !

    Ich denke, wir werden die Tage (nach Erscheinen der Scharnhorst) gemeinsam ein paar Seemeilen auf die Schrauben spulen! (hoffe ich doch). Denn, gesehen habe ich Sie in deinem Hafen schon *zwinker* und meine paar Euros habe ich schon lange auf die Seite gelegt 🙂

    Gruß
    Usgar

    1. Na … TROMMELWIRBEL … 😉

      Die NDA für dir Scharnhorst wurde am 8. schon aufgehoben, hatte nur vorher keine Zeit den Beitrag noch mal zu korrigieren und online zu bringen. Aber auf die zwei Tage kommt es denke ich nicht an. 🙂

      Ich freu mich auch auf die Runden mit Scharnhorst-Divisionen und hoffe du bist dann mit dabei.

      PS: Dein Kommentar war btw. noch auf “freizugeben”, da es dein erster Kommentar war. Daher tauchte er nicht sofort auf.

    2. Hallo schließe mich usgars Kommentar an. Danke für deinen Blog ! Schaue immer wieder gerne rein. Dein comment zur Scharnhorst sachlich, trotzdem merkt man Dir an das WoWs Dich angefixt hat.

      1. Das freut mich sehr! Ja, WoWS hat mich ziemlich gefangen, das kann ich nicht leugnen. Da die nötige Distanz zu wahren fällt mir teils schwer, aber ich hoffe es glingt mir in weiten Teilen.

  3. Hallo Hurz,

    leider habe ich einen Fehlerteufel entdeckt und möchte dir den gerne zeigen:

    Zitat von dir:
    Bevor wir zum „aber“ kommen seien noch die Torpedos und die Sekundärgeschütze (4 x 2 150 mm und 7 x 2 105 mm, je 5 km Reichweite) erwähnt, die der Scharnhorst einiges ein Schlagkraft verleihen, wenn der Kampf persönlich wird.

    Ich würde dich bitten, alle Nebengeschütze zu bennen:
    4×2 150mm, 4×1 150mm und 7×2 105mm

    ABER:
    Vielen Dank für deinen super Beschreibung des Schiffes und ich freue mich schon tierisch auf dieses Schiff.

    Gruß,
    Vykali

    1. Danke dir und das mit dem Fehler prüfe ich dann noch mal nach. Ich bin mir sicher, dass die ingame nur die 4×2 150mm hat und nicht noch die 4×1 150 mm als Sekundärgeschütze, aber womöglich hab ich das falsch abgeschaut. Wird dann auf alle Fälle korrigiert!

      1. Werde das noch mal korrigieren, das ist in der Tat einfach ein Fehler der Kategorie: Nicht genau noch mal nachgeschaut … Doof, aber passiert. Danke für die Hinweise!

  4. Danke für den ausgewogenen Artikel, Hurz.

    Deckt sich ja so ungefähr mit dem Review von JINGLES, der bei dem Schiff auch zur Vorsicht rät, sie (nur) erfahrenen Kapitänen empfiehlt und sich somit von den eher “Jubelvideos” à la IChase abhebt.

    Was mich bei dem Schiff etwas abschreckt ist die doch lausige Streuung, wie man auf einigen Videos sehen kann. Wenn so ein Schiff als Kreuzerkiller konzipiert ist und Kanonen hat, mit denen man auf zielgenaue Treffer angewiesen ist, aber dann über die halbe Karte streut …. aber vielleicht bastelt WG nach den ersten 2-3 shitstorms noch dran.

    Denn ich befürchte aus Erfahrung, dass sich erstmal Hinz und Kunz blind das Schiff holen werden und dann das große Geheule losgeht, weil das Schiff wohl doch einiges an Skill erfordert und nicht das herbeiphantasierte “Deutsche Überschiff” mit eingebautem Autowin-Button und Credits-Druckmaschine ist.

    Bin gespantn, was sie am Ende wohl kosten wird; mein Tip liegt bei 35€ (9500Dubs) wie die Saipan, aber ich lasse mich gerne Indianapolis-mässig überraschen. 😀

    1. Sehr gerne 🙂 Ich. hoffe ich konnte den speziellen Charakter der Scharnhorst wiedergeben. Es gibt einige Videos, deren Jubelcharakter ich auch nicht ganz nachvollziehen kann, vielleicht mag das daran liegen, dass die jeweiligen Spieler entweder die videos der alten Version der Scharnhorst noch bereit liegen hatten und nicht der neuen. Aber das ist schwer zu sagen, vielleicht kamen die auch nur sehr gut klar oder trafen auf Spieler die sich überraschen ließen.

      Dass die Streuung wieder weniger wird, das würde ich eigentlich nicht erwarten, denn diese war besser (wie auch der Schaden höher war) und damit war die Scharnhorst einfach zu stark. Sie dominierte so stark die Runden, wie es manche Videos nun noch vermuten lassen. Das war aber zu viel, daher wurde sie ja noch einmal zurück gezogen und überarbeitet. Aber man kann bei WG nie wissen, ob sie nicht doch noch mal nachjustieren.

  5. Schöne Zusammenfassung, aber mit welchem Tier 7 Schiff hat man denn gute Karte bei Kämpfen mit Tier 9 Schiffen? Bei 2 Stufen Unterschied sieht man mit jedem Schiff – egal ob Premium oder nicht – schlecht aus. Sowohl bei meiner Pensacola als auch meiner Ranger wird es immer sehr zäh, wenn Tier 9 Schiffe dabei sind. Deshalb würde ich das nicht als Gegenargument für eine Scharnhorst gelten lassen.

    1. Für CVs sieht es gegen höhere Schiffe bei +2 Stufen immer unschön aus, das ist keine Frage, aber eine Colorado oder Nagato ist, da sie auch aus der Distanz gut austeilen kann, wenn sie bei den eigenen höheren Schlachtschiffen bleibt durchaus in der Lage zum Beispiel gegen Kreuzer zu bestehen. Auch Schiffe wie die Myoko können noch bedingt mithalten, wenn sie gegen Zerstörer arbeiten. Zerstörer sind sogar in der Regel am wenigsten betroffen, gerade wenn wir von den japanischen sprechen würden, denn die Tarnung ist gut, die Reichweite der Torpedos ausreichen und das reicht in der Regel.
      Die Scharnhorst hat, anders als Colorado und Nagato das Problem, dass sie einfach näher ran muss, auch an Kreuzer und nicht aus der nötigen Distanz (und damit Sicherheit) heraus wirken kann mit der AP Munition, was aber nötig ist, damit sie gegen die Kreuzer wirksam wird. Daher ist es hier, anders als bei den direkten Konkurrenten, schwerer zu bestehen.
      Mit der Pensacola hast du natürlich ein Schiff, dass bekanntermaßen zu 90% aus Zitadelle besteht und schneller sehr schweren Schaden nimmt als die meisten anderen Kreuzer. Vor allem da man hier auch näher heran muss um diegute USN AP effektiv verwenden zu können. Da ist die Situation durchaus vergleichbar mit der Scharnhorst, wobei der Pensacola noch die Zerstörer-Jagd nahe den eigenen höheren Schiffen und die Flak-Abwehr als Aufgaben offenstehen, etwas das die Scharnhorst icht kann.

  6. Hallo,

    gestern gekauft das Boot und direkt drin verliebt!!! Da ich gerne Kreuzer fahre (aller Länder) komm ich ganz gut mit der HE Schleuder auf Distanz klar. Aber wie von Hurz schon beschrieben, lass das Ding auf 14km und drunter ran kommen. Bei der Feuerrate sollten Schlachtschiffe gleicher Stufe und ein darüber, sich ebenfalls in Acht nehmen! Kreuzer sind wirklich Futter für die 280er Kanonen. Ich hatte auch schon einen Infight auf 6km (beide ganz erschrocken um die selbe Insel geschippert) mit einer Nagato …. ist nicht gut für sie ausgegangen dank der Sekundärbattarien und den Torpedos ;-).

    Schlussendlich habe ich erst 5 Runden gespielt (davon nur 2 mal in 9er Gefechten), jedoch ist die Scharnhorst in +2 Gefechten an ihrer Grenze als offensives Schlachtschiff zu fungieren. Ab da heißt es Kreuzer Spielweise und nichts anderes.

    Zugegeben 5 Runden machen mich nicht zum Experten aber sie spiegeln sehr gut Hurz seine Einschätzung wieder und auch dafür ein Danke!!! Hat mir mal wieder geholfen ohne Frust an die Sache ran zu gehen.

    Gruß Marco

  7. Sehr interessanter Artikel über die Scharnhorst, ich spiele sie sehr gerne und sehr oft, man darf halt nicht den Fehler machen an forderster Front damit zu stehen und sich mit Schlachtschiffen mit Ihr zu batteln, das gibt böse Schellen 🙂

    Ich halte mich am Anfang immer gerne im Hintergrund und lasse die dicken Jungs in Gefecht gehen und beschäftige mich mit den Kreuzern, dafür ist sie topp 🙂

    Nun meine Frage dazu:

    Würde diese Fähigkeit speziell bei der Scharnhorst nicht Sinn machen ??
    Trägheitszünder für HE-Granaten

    Bin mal gespannt auf deine Meinung 🙂

    Viele Grüße

    Raphael

    1. Danke schön erst einmal.

      Die Spielweise für die Scharnhost ist durchaus korrekt denke ich und die Kreuzer sind in der Tat dein Hauptziel, daher passt das gut.

      IFHE (aka Trägheitszünder) macht auf der Scharnhorst für die Hauptgeschütze keinen Sinn. Im Prinzip kann man sagen, dass für alles über 155mm die Fähigkeit unsinnig ist. Wenn du sie für die Sekundärgeschütze haben willst, da kann man durchaus drüber nachdenken, aber so gut sind die von der Scharnhorst nun auch wieder nicht, dass es sich wirklich lohnen würde diese voll auszubauen. Ich denke die 4 Punkte sind an anderer Stelle (Brandschutz, Schießausbildung, Tarnungsmeister) besser angelegt.

      1. moin jungs und mitstreiter
        die scharn is ne geile kiste mit ihr kan man gut DDs jagen was ich mit ihr sehr gerne mache 😉 sekundär 8 kilometer gezkillt und den tarnmeister also kurz um sie ist gezkillt uf nahkampf und man kann mit ihr fast allet ansping wie ich immer sage und juter tip der hir auch erwähnt wurde in höheren gefechten allet nur mit HE 😉 wen du man oder ihr nen jutet team habt oder hast kannst du mit ihr auch T9 bis T10 gefechte lenken oder auch siegen

        PS ach ja und immer bug vor wech und ihr könnt bis T9 auch schlachtschiffe allein versenken und immer schön auf der minimap achten :-)))) 😉 und nich vergessen manuellet sekunderfeuer nicht vergessen is finde ik besser 🙂 aber jedem det seine 🙂 😉 nur nen tip

      2. Die Scharnhorst ist ein schönes Schiff, auf alle Fälle und auch die Ausrichtung auf Sekundärgeschütze kann wirklich Spaß machen. Im Nahkampf ist sie gut, auch wenn jetzt Zerstörer nicht unbedingt die Beute sind die man suchen sollte, eher die Kreuzer (von denen derzeit viel rum fahren). Aber ja, die Panzerung spielt ihr gut in die Hände, das auf alle Fälle.

  8. moin hurz

    jup da hast du recht nur wenn es sich anbietet tuh ich DDs jagen weil seit einieger zeit die kreuzer fahrer sich total glatt anstelln das du als schlachtschifffahrer die DDs jagen must so als währs gang und gebe das die pötte dazu ausgelegt sind 😉 stört mich aber nich weil mit ihr kann man es machen also mit der scharn 😉 hab mit ihr über 1600 gefechte es gab auch mal zeiten da konntest du DDs auch so jagen sie war sehr schnell und manövrier fähieg wie ein kreuzer nu isse genörft worden also einiege sachen habe se verändert 😉 is trotzdem ne geile karre 😉 in sachen panzerung is sie im bug bereich an manchen stelln besser gepanzer als die bismarck oder die tirpitz heißt ja nich umsonnst kleine tirpitz im nachreden aus damaliegen zeiten 🙂 😉 und ab 15 kilometer kann man AP schießen und alles was immer näher zu ihr hin kommt um so gefährlicher wird se 😉 und ab 8 kilometer is se so gut wie unschlagbar mussten viele schlachtschiffe dran glauben auch 4 mal schon die alsace aber vorsicht die tut weh 🙂 😉 und im duo also nen team aus zwei von ihr schaffen auch nen fürsten (KURFÜRST) 🙂 😉 is mir aber erst einmal gelungen 😉 solch gute team arbeit und nen klasse trio aus 2 kreuzer die gut sind und die scharn decken sind fast unschlagbar und das gilt für schlachten T7,T8 und T9 wirds gefährlich und T10 is ne glückssache zu überleben alles nur team abhänging 🙂 und es ist schade das es selten gute team player gibt viele haben das spiel noch nicht wirklich verstanden das die schiffsgattungen nur im zusammspiel funktioniern jeder hat sein gegenüber was er bekämpfen muß oder sollte 😉 aber nööööö gibt halt solche und solche 😉 und HURZ gute abeit die du hir machst DANKE werd ich definitiv weiter empfehlen sollten sich einiege mehr anschauen und lesen grad die die nicht wirklich fahren könn 😉 und auch grad neueinsteiger is det eigendlich ne tolle sache die seite hab ich aber erst gestern durch nen dummen zufall gefunden die sollte leichter zu finden sein komm zur zeit nicht mehr ins spiel rein da mein computer defekt is 🙁

    1. PS: Hurz hast du nen kommentar zur HINDENBURG hab noch kein gefunden oder ik stell mir zu blöd an 🙂 hab da och noch nen bisl zu ihr zu sagen oder zu erzähln :-)))) wen du nich schon allet jesagt haben solltest 😉 sorry für die art und weise wie ik schreibe bin berliner und schreibe meißt so wie ik quatsche 😉

    2. Wenn es für dich und das Team klappt, dann kann man das Schiff durchaus so spielen – Hauptsache Spaß und Erfolg geben einem recht.

      Für das Lob sag ich vielmals Dank, freut mich sehr. 🙂

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