Update 0.6.8 und Operation Dynamo

Mit dem neuen Update 0.6.8 stellt Wargaming.Net (WG) an einigen Schrauben für World of Warships (WoWS) und bringt ein paar Dinge in Ordnung, die ihrer Meinung nach das Spiel für einige Schiffe derzeit etwas aus der Balance werfen. Neben Anpassungen bei diesen Schiffen gibt es aber auch ein paar Verbesserungen für die Kommunikation unter den Spielern und bei den Supercontainern (die es entgegen anders lautender Gerüchte auch immer noch gibt). Das Hauptaugenmerk dieses Update aber liegt auf der neuen Operation rund um die Evakuierung alliierter Soldaten vom Strand bei Dünkirchen im zweiten Weltkrieg (Operation Dynamo). Aber erst einmal lassen wir Miss WoWS, Dasha Perova, zu Wort kommen, bevor wir uns ein paar Dinge genauer anschauen:

Operation Dynamo – Die neue Operation

Wie bereits vor einiger Zeit vermutet (auf Grund von durchgesickerten Informationen) gibt es passend zum neuen Film von Christopher Nolan “Dunkirk”, der am 27.07. in die Kinos kommt, für zwei Wochen eine Kampagne die sich genau um die Ereignisse im 26. Mai bis 04. Juni 1940 in Dünkirchen dreht. Damals wie heute im Spiel ist der Name der Aktion “Operation Dynamo” und es geht um die Rettung der eingekesselten Soldaten vom Strand in Dünkirchen. Dazu ein kleiner Ausflug in die Geschichte.

Die Geschichte

Am 10. Mai 1940 um 5:45 Uhr eröffnete Deutschland den Botschaftern von Belgien und den Niederlanden, dass man der Ansicht sei, die beiden Länder hätten ihre Neutralität verlassen und die Feinde Deutschlands begünstigt und man nun gezwungen sei, diese Neutralität wieder mit Waffengewalt herzustellen. Der Regierung von Luxemburg teilte man nur mit, dass man es bedauere, aber man müsse auch dieses Land in die Aktion mit einbinden. Dass dies in weiten Teilen eine haltlose Behauptung und nur ein Vorwand war, um Frankreich anzugreifen und zwar dort wo die Maginotlinie endete,  dürfte wohl unbestritten sein. Bereits zehn Minuten vor Zustellung dieser diplomatischen Noten hatte allerdings der Angriff schon begonnen und nach vier Tagen ergaben sich die Niederlande. Belgien konnte sich ein wenig länger halten (offizielle Kapitulation war am 28. Mail 1940), auch weil die Alliierten Truppen (aus Frankreich und England) dort eine Verteidigungslinie bildeten. Allerdings wurden die Alliierten dann von dem Vorstoß der Deutschen durch die Ardennen komplett überrascht, vor allem da man diese für unpassierbar für Panzer hielt. Statt wie geplant erst in Wochen trafen die deutschen Truppen und Panzer bereits nach Tagen an der für die Verteidigung so wichtigen Maas ein und konnte diese überschreiten. In der Folge ging der Plan der deutschen Heeresführung auf und die alliierten Truppen wurden rasch zurück gedrängt und schließlich bei Dünkirchen mit dem Ärmelkanal im Rücken eingekesselt. Dort saßen nun mehr als 340.000 Soldaten samt Material fest und hätte es nicht Wirren, Ärger, Fehleinschätzungen und widersprüchliche Befehle in der deutschen Militärführung gegeben (unter anderem glaubte man dort, man würde zu viele Panzer verlieren, wenn man angreifen würde und die Schlagkraft der deutschen Luftwaffe wurde massiv überschätzt), so wäre das Wunder von Dünkirchen nie möglich gewesen. Als man sich endlich unter den deutschen Generälen geeinigt hatte und wieder vorrückte, war es zu spät, denn die Briten und Franzosen konnten in den drei Tagen ihre Stellungen massiv ausbauen und so die Rettung über See ermöglichen.

Quelle: Wikipedia

An Englands Kanalküste wurde jedes Schiff (über 900, darunter auch der Zerstörer Gallant), auch Fischkutter und Fähren, herangezogen und alles setzte Kurs auf Dünkirchen um so viele Menschen wie möglich zu retten. Der britische Generalstab erkannte dabei richtig, dass der Verluste von Material zu ersetzen war, aber die gut ausgebildeten Soldaten (das britische Expeditionskorps bestand fast nur aus Berufssoldaten) nicht. Diese Entscheidung hatte weitreichende Folgen und es ist anzunehmen, dass die Landung der Alliierten in der Normandie etwas mehr als vier Jahre später ohne diese Soldaten womöglich gescheitert wäre und neben dem später so wichtigen französischen General Charles de Gaulle war es für Frankreich wie England moralisch wichtig, dass ein Teil der französischen Armee gerettet war. Auch weil das Wetter deutsche Luftangriffe behinderte, aber vor allem Dank des Durchhaltevermögens, dem Einfallsreichtum und der trotz Verlusten guten Disziplin der Soldaten mussten am Ende “nur” etwa 40.000 Menschen in Frankreich zurück gelassen werden, als am 4. Juni das letzte Schiff ablegte und nach England fuhr.

Operation Dynamo im Spiel

Die neue Unternehmung hat einige Besonderheiten und führt auch einige neue Mechaniken ein, die das ganze etwas anders ablaufen lassen als das übliche “versenkt alle Feinde”-Spiel. Zum einen darf man nur mit Zerstörern spielen und man muss Flieger (Bomber und Jäger) abwehren, kleine schnelle Torpedoboote versenken und man muss vor allem Soldaten vom Strand retten. Dazu muss man sich in dem grün markierten Bereich aufhalten, darf nur langsam fahren und vor allem muss man den Minen ausweichen, die dort überall herum schwimmen. Dazu darf man sich nicht von den Geschützen entlang der Küste treffen lassen und die Zivilschiffe die dort helfen Soldaten zu retten sollte man auch noch schützen, denn sonst schafft man die Vorgaben für die Mission nicht. Ein wenig viel auf einmal? Ja, aber genau das bringt die Hektik, Spannung und das Chaos gut wieder und Koordination von Nebel, Geschützfeuer und Fahrwegen werden ungemein wichtig.

Zwei Schiffe sind extra für die Operation Dynamo als spielbare Zerstörer (Stufe fünf) verfügbar und zwar die britische Anthony und die französische Cyclone, die beide ihre Besonderheit haben. Die Anthony hat Defensives Fla-Feuer und kann damit leichter Flieger abschießen, während die Cyclone mehr Schaden mit den Geschützen macht und damit gegen die Küstenstellungen und Torpedoboote effektiver ist. Beide Schiffe kommen mit einem 19 Punkte Kapitän, aber wie die Schiffe werden diese leider nach Ende des Events wieder entfernt.

Als Belohnung winken nicht nur ein paar Signal, ein 10 Punkte Kapitän und einem Tag Premium-Zeit, sondern auch Sammelobjekte die, wie schon bei der Jagd auf die Bismarck, man zufällig in Containern bekommt. Hat man seine Sammlung vollständig so winkt einem ein besonderer Kapitän, Jack Dunkirk, für seine britischen Schiffe, der einige verbesserte Fähigkeiten hat (Tausendsassa: 10 % statt 5 % weniger Nachladezeit von Verbrauchsmaterial, Eliteschütze: +3 Grad auf die Drehgeschwindigkeit von Geschützen bis zu 139 mm, +1 Grad auf die Drehgeschwindigkeit von Geschützen über 139 mm (standardmäßig +2/+0,7) und Nebelwandexperte: +30 % statt + 20 % größeren Nebelwand-Radius). Darüber hinaus gibt es noch eine besondere permanente Tarnung für das französische Schlachtschiff Dunkerque.

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Update 0.6.8 – Ein Blick auf die Patch-Notes

Neben der großen neuen Operation wurde aber wie oben schon erwähnt auch am Spiel selber einiges geändert und die wichtigen Punkte will ich kurz ansprechen. Genauere Infos finden sich in den Patch-Notes auf der offiziellen Seite, daher wäre es müßig hier noch einmal alles im Detail zu wiederholen.

Schnellbefehle – Spam noch einfacher

Eine nette Zusatzfunktion sind die neuen Schnellbefehle, die nun deutlich umfangreicher und damit hoffentlich hilfreicher sind. Mit der Taste “B” wird nun das Kreis-Menü geöffnet und man kann mit der Maus auswählen was man seinem Team mitteilen will und lässt dann die Taste einfach los. Alternativ gibt es natürlich weiterhin die F-Tasten die man verwenden kann, allerdings hat sich deren Belegung etwas geändert:

  • F2 – Negativ
  • F3 – Ziel markieren
  • F4 – Bestätigt!
  • F5 – Unterstützung anfordern
  • F6 – Flak-Feuerunterstützung bieten!
  • F7 – Ich brauche Aufklärungsdaten!
  • F8 – Nebelwand einsetzen!
  • F9 – Jetzt Rückzug antreten
  • F10 – Viel Glück an alle
  • F11 – Es war ein großartiges Gefecht
  • F12 – Danke
  • SHIFT+F12 – %@#%!

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Ob die Befehle nun sinnvoll eingesetzt werden oder weiterhin teilweise unsinnig gespammt werden, das wird sich zeigen, aber für ernsthafte Spieler sind damit nun detailliertere Angaben an die Teamkameraden möglich. Eine einfache und sinnvolle Ergänzung wie ich finde, auch wenn ich mir eher endlich mal sinnvolle Player Panels gewünscht hätte.

Das geheime Leben der Supercontainer

Die Supercontainer leben, ja das tun sie und man kann sie auch im Spiel antreffen und einen ziehen, auch wenn es selten ist und manch einer seit Wochen und Monaten keinen mehr öffnen durfte. Oft war bisher aber der Frust dann groß, denn es gab viel zu oft die neuen Spezialverbesserungen oder nur ein paar Credits, die gerade etwas aktivere Spieler nicht mehr brauchen. Das wird WG nun ändern und zwar wie folgt:

  • Credit-Container (5 Millionen und 10 Millionen) gibt es nicht mehr
  • Signalflaggen und Tarnungen (25 bis 100 Stück, je nach Typ) sind wieder mit dabei
  • Chance auf Spezialverbesserungen wurden deutlich reduziert
  • Neue Schiffe können gezogen werden (De Grasse, Duca d’Aosta, Mutsu und Alabama)

Wir ziehen um

Einige Spezialverbesserungen sind ganz brauchbar (Nebelwerfer-Verbesserung bei der Perth zum Beispiel) und einige wären nett, liegen aber auf einem Platz auf dem sie eine Verbesserung verdrängen würden, die viel wichtiger ist. Hier hat WG nachgebessert und verlegt nun den Platz auf dem manche Spezialverbesserungen eingebaut werden können:

  • Überwachungsradar 1 wurde auf Platz 4 verschoben
  • Hydroakustische Suche 1 wurde auf Platz 4 verschoben
  • Defensives Feuer 1 wurde auf Platz 4 verschoben
  • Schadensbegrenzungsteam 1 wurde auf Platz 1 verschoben
  • Aufklärungsflugzeug 1 wurde auf Platz 1 verschoben

Das ist auf den ersten Blick keine große Änderung, aber wenn man sich anschaut welche normalen Verbesserungen nun verdrängt würden, dann sieht das schon anders aus. Statt zum Beispiel so eine massiv wichtige Verbesserung wie Zielsystem-Modifikation 1 auf Platz 2 wird nun durch die Hydroakustische Suche 1 “nur mehr” die Schadensbegrenzungs-Modifikation 1 verdrängt. Das ist nun besser und einige Spezielverbesserungen dürften nun etwas beliebter werden, aber ganz das gelbe vom Ei ist es in meinen Augen noch immer nicht.

Zerstörer Angleichung und unverständliche Sekundärgeschütze Änderung

Die letzten beiden Änderungen die ich ansprechen möchte sind die bei den Zerstörern, genauer gesagt bei einigen Zerstörern von verschiedenen Nationen und die Änderung bei den Sekundärgeschützen der deutschen Schlachtschiffe ab Stufe sieben (also ab der Gneisenau).

Die Kagero und Yugumo dürfen sich darüber freuen, dass ihr Torpedo-Nachladebeschleuniger nun bereits nach 8 Sekunden statt wie bisher 30 Sekunden die Rohre nachlädt, allerdings belegt der Torpedo-Nachladebeschleuniger weiterhin den Platz für den Nebelwerfer und damit ist dies eine sehr riskante Wahl und meiner Meinung nach immer noch nicht wirklich den Nachteil wert. Die Shiratsuyu wird nun in Zukunft das gleiche Schicksal teilen, denn obwohl hier die Nachladezeit des Torpedo-Nachladebeschleuniger von 360 s (240 s Premium) auf 240 s (160 s Premium) reduziert wird, so muss man nun auch hier auf den Nebel verzichten, wenn man wieder 16 Torpedos in wenigen Sekunden ins Wasser bringen will. Einzig die Akizuki auf Stufe acht hat nur Vorteile, denn hier bleibt der Torpedo-Nachladebeschleuniger auf seinem eigenen Platz und wird wie bei der Shiratsuyu verbessert. Die bisher sehr gebeutelte Shimakaze bekommt ganz nebenbei auch einen Hauch Liebe ab und darf in Zukunft statt alle 6 Sekunden nun alle 5,7 Sekunden feuern, das sind umgerechnet eine Salve mehr alle zwei Minuten … Wahnsinn!

Auch die russischen Zerstörer haben wohl ein wenig zu kämpfen und daher werden sie von WG ein wenig verbessert und erhalten kürzere Nachladezeiten für die Torpedos (Ognewoi), mehr Sturkturpunkte (Taschkent) und schnellere Geschütze (Grosowoi). Die Chabarowsk hingegen muss ihre 10 km Torpedos abgeben und hat zukünftig nur noch die 6 km Torpedos, die sind allerdings mit 53 kn sehr langsam, dafür aber auch erst bei 600 m sichtbar. Für mich persönlich eine massive Verschlechterung, da ich immer gerne (auch mit der Chabarowsk) meine Torpedos verwendet habe und diese kurzen Dinger nun kaum mehr werde einsetzen können (außer im Notfall oder extremen Nahkampf).

Die Änderung die mich persönlich etwas verwundert zurück lässt ist die, dass die Sekundärgeschütze der deutschen Schlachtschiffe ab der Gneisenau (Stufe sieben) bei ihrer Brandchance teilweise verringert wurden, aber gleichzeitig die Reichweite erhöht wurde. Dass die Branderzeugung bei einigen Schiffen zu hoch war, das kann ich nachvollziehen und die Reduzierung geht für mich persönlich völlig in Ordnung, aber die gleichzeitige Erhöhung der Reichweite wäre meiner Meinung nach gar nicht nötig. Vor allem da die Monster wie die Großer Kurfürst sogar nur verbessert wurden, da die 128 mm Geschosse nicht verschlechtert wurden, da nur die 88 mm und 105 mm Geschütze betroffen sind:

  • 88 mm: Brandchance von 7 % auf 4 %, Schaden von 1.100 auf 1.000 reduziert
  • 105 mm: Brandchance von 9 % auf 5 %, Schaden von 1.300 auf 1.200 reduziert
  • 128 mm: Nachladezeit von 5 s auf 4 s reduziert

Die Reichweite der Sekundärgeschütze scheint nicht so massiv, allerdings multipliziert sich das natürlich mit Verbesserungen, Fähigkeiten und Signalen noch einmal:

  • Scharnhorst und Gneisenau: 5 km auf 5.3 km
  • Tirpitz und Bismarck: 7 auf 7.5 km
  • Friedrich der Große: von 7 auf 7.6 km
  • Großer Kurfürst: von 7 auf 7.7 km

Unterm Strich werden die Gneisenau mit dem Rumpf B und die Großer Kurfürst durch die Änderungen verbessert, da beide nur 128 mm Geschütze (bzw. 128 mm und 150 mm Geschütze) bei den Sekundärtürmen mit sich führen. Alle anderen Schiffe verlieren etwas an Brandwahrscheinlichkeit und gewinnen dafür etwas an Reichweite. Angesichts der Menge an Geschossen und der nun früheren Erfassung der Gegner ist das ein Tausch der mehr als fair ist, meiner Meinung nach sogar besser.

18 Gedanken zu „Update 0.6.8 und Operation Dynamo

  1. An dieser Stelle möchte ich den Autor dieses Blogs ausdrücklich für sein gepflegtes Deutsch und seinen guten Journalismus loben. Nicht nur, dass die Artikel immer in einer schlüssigen Struktur aufgebaut sind, sie beleuch-ten informativ den historischen Hintergrund zu dem Thema und liefern interessante Aspekte, wie Tipps zu meinem lieb gewonnenen und bevorzugten Spiel. Dabei wird auf reißerische Formulierungen verzichtet und dennoch spannend berichtet, ohne dass ich das von mir verhasste “echt geil” im Text befürchten muss. Als Vertreter des älteren Semesters unter den Spielern, favorisiere ich diesem guten alten Stil und ziehe in allemal den leicht konsumierbaren Youtube-Kanälen vor. Danke Hurz: “Das Lamm schreit: Hurz! Das beflissene Kultur-publikum lauscht mit ernster Miene, applaudiert brav – und führt im Anschluss eine Diskussion über den intel-lektuellen Gehalt des Stückes.”

  2. Viele interessante Änderungen. Auf zwei möchte ich eingehen.

    Sekundärgeschütze: Die Gneisenau Rumpf B ist das artilleristisch schwächste Standard-Schlachtschiff auf Tier VII . Mit der Einführung der Briten wird ihr bald ein weiterer Brocken vor die Nase gesetzt. Vielleicht ist das der Grund, einen Ausgleich mit verbesserten Sekundärgeschützen anzubieten.

    Supercontainer:
    “Credit-Container (5 Millionen und 10 Millionen) gibt es nicht mehr” – Das trifft besonders Spieler ohne Premiumkonto mit vielen Hightierschiffen.
    “Signalflaggen und Tarnungen (25 bis 100 Stück, je nach Typ) sind wieder mit dabei” – Als Gelegenheitsspieler ist das für mich weniger interessant. Ich habe momentan mehr als genug Flaggen und Tarnungen in Reserve. Die kann ich gar nicht alle aufbrauchen.
    “Chance auf Spezialverbesserungen wurden deutlich reduziert” – Bisher drei davon gezogen, aber nirgendwo eingesetzt. Die Standardverbesserungen sind nach meinen Dafürhalten besser.
    “Neue Schiffe können gezogen werden (De Grasse, Duca d’Aosta, Mutsu und Alabama)” – Wenn ich denn mal ein Premiumschiff gewinnen würde… 🙂

    1. Die Geneisenau hat in der Tat die wenigsten (aber nicht schwächsten) Geschütze auf der Stufe, aber dafür auch bereits vor dem Patch die stärksten Sekundärgeschütze und dazu noch Torpedos und die mit Abstand niedrigste Nachladezeit. Und dazu kommt die Flugabwehr die, wenn ausgebaut, keinen 7er, kaum einen 8er und nur konzentrierte Angriffe von 9er Trägern fürchten muss. Von daher ist die Gneisenau auch nicht so schwach wie man meinen könnte und liegt im Durchschnittsschaden vor Nagato und Colorado. Daher sehe ich eigentlich kaum einen Sinn darin sie noch stärker zu machen, nur weil sie weniger Hauptgeschütze hat und daran werden auch die RNBBs nicht wirklich etwas ändern.

      Die Supercontainer wurden nach dem Wunsch der Mehrheit der User geändert und da sind offenbar die Credits und Spezialverbesserungen unbeliebt, die Signale wurden aber vermisst. Da muss ich mich persönlich aber auch anschließen, denn so geht es mir auch, dass ich weder das eine noch das andere wirklich will, aber die Signale doch gerne hätte. WG kann das hier einfach nicht allen Seiten recht machen und geht wohl am Ende den Weg, der mehr Spieler befriedigt.

      1. Bei der Gneisenau mag meine eigene Befangenheit das Urteilsvermögen trüben, da ich momentan eher negative Erlebnisse habe. Sprich, ich werde nicht mit ihr warm. Bayern hurra, Bismarck und Scharnhorst ganz ok, aber Gneisenau mäh. 🙂
        Aber WG hat sicherlich eine ganze Reihe von Spieldaten anaylsiert und sich danach entschieden, die Sekundärgeschütze anzupassen. Und wenn es in die Hose geht, werden sie irgend etwas wieder nerfen.

        Und was die Container bzw. Supercontainer angeht: Das war Jammern auf hohem Niveau. Ich bin WG sehr dankbar, dass sie sie in WoWS eingeführt hat. Ein deutliches Plus gegenüber WoT.

      2. Jeder hat sein Schiff mit dem er nicht so klar kommt oder warm wird … teilweise ändert sich das dann aber auch mal, so ging es mir mit einigen Schiffen (leider auch von “super” zu “mähhhh”). Klar hat WG hier Stats gewälzt und man sollte schon ein wenig Vertrauen haben, aber von meiner persönlichen Erfahrung und Sichtweise aus widerspricht es halt genau dem. Daher bin ich halt verwundert. 🙂

  3. “Geschichte wird gemacht, es geht voran!” Fehlfarben oder so… Es war mit eine Ehre, wie man bei uns in Bayern zu sagen pflegt.

  4. Sehr informativ!
    Wie immer sehr gut geschrieben und interessant rüber gebracht.
    Ich freue mich immer, wenn es hier etwas neues gibt!
    Heute werde ich dann mal die verbesserten Sekundärgeschütze meiner Bismarck testen. Wobei ich eine Reichweite von 11,3km schon richtig übel finde Oo

  5. Hallo Hurz,
    vielen Dank für deinen, wie immer aufschlussreichen Geschichtsrückblick und du Info zu den Patchnotes.
    Lese ich immer wieder gerne.
    Viel Erfolg auch weiterhin bei den gewerteten Gefechten – bist ja auf gutem Kurs.

      1. Hallo Hurz, herzlichen Glückwunsch hast es ja geschafft auf Rang 1.
        Wenn du Lust hast, kannst du mit meinem Account weitermachen 😉

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