Überblick – Die japanischen Zerstörer

Zerstörer sind klein und wendig, aber weit mehr als Scouts, da sie mächtig austeilen können mit ihren Torpedos. Haben die amerikanischen Zerstörer bis fast zum Ende ihrer Linie ein Reichweitenproblem, liegen die Dinge bei den Japanern völlig anders. Genau diese kleinen Schmuckstücke will ich heute im vierten Teil meiner Überblick-Serie vorstellen und auf die Besonderheiten der Linie und einiger Schiffe eingehen. Natürlich werden sich wieder Vergleiche mit den amerikanischen Kollegen nicht vermeiden lassen, aber ich hoffe diese auf ein Minimum begrenzen zu können und ehrlich gesagt sprechen die meisten japanischen Zerstörer für sich selber. Es wäre natürlich nicht fair, wenn Zerstörer des Inselreiches nicht auch Nachteile hätten, denn wie oben schon angedeutet, kämpfen sie nicht mit dem Problem, dass ihre Torpedos nur wenige Kilometer weit laufen. Die Problematik dieser Schiffe liegen in den durchweg eher trägen und unterdurchschnittlichen Geschützen und es ist keine Seltenheit, dass geübte Spieler mit japanischen Zerstörern nicht einen Kanonen-Schuss in einer Runde abgeben und spät oder gar nicht entdeckt werden und am Ende doch massiven Schaden verursacht haben. Wie man das anstellen kann und warum genau diese Zerstörerlinie eine solche Ninja-Spielweise begünstigt, das werde ich mit dem Überblick ein wenig zu erklären versuchen.

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Überblick – die amerikanischen Zerstörer

Habe ich in den letzten beiden Beiträgen die Kreuzer der japanischen und amerikanischen Seite beleuchtet, geht es diesmal um die fiesen kleinen Brüder auf der US Seite: Die Zerstörer. Von Stufe zwei an versuchen diese schnellen und wendigen kleinen Biester den Gegnern mit Geschützen und vor allem Torpedos das Leben schwer zu machen. Dabei balanciert ein Kapitän sein Schiffchen immer am Rande des Abgrunds, denn sehr viel halten die Zerstörer nicht aus und in Ermangelung von Reichweite müssen sie nahe an ihr Ziel heran schleichen. Einziger Schutz sind eine geringe Sichtbarkeit, ihre Schnelligkeit und eine Wendigkeit, die es einzusetzen gilt um Geschützfeuer auszuweichen. Und dabei helfen kann der Nebelgenerator, der aber meistens genau dann natürlich noch nicht bereit ist, wenn man es am dringendsten braucht. Klingt jetzt nicht nach Spaß? Ich erlaube mir da zu widersprechen, denn es gibt wenig Dinge bei WoWS die für mehr Adrenalin sorgen als Angriffsfahrten mit Zerstörern. Allerdings kann es, gerade im Falle der amerikanischen Zerstörer auch frustrierend sein, sehen wir mal warum.

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1000 Runden und noch immer ein n00b – Fazit

Es gibt Punkte an denen es sinnvoll ist innezuhalten, sich umzudrehen und zurück zu schauen oder den Blick auf das “große Ganze” zu werfen und ein Resümee zu ziehen. Nachdem ich es inzwischen irgendwie geschafft haben 1000 Spiele in der offenen Beta von World of Warships (WoWS), mal mit mehr oder weniger Anstand, zu absolvieren, denke ich, ist es an der Zeit ein solches Fazit zu ziehen. Vor allem auch, da uns am gestrigen Tage Wargaming.Net (WG) mit der Ankündigung überrascht hat, dass WoWS ab dem 17. September 2015 veröffentlicht wird. Ich lehne mich einmal weit aus dem Fenster und sage, dass sich in diesen noch verbleibenden zwei Wochen WoWS nicht mehr wesentlich verändert wird, auch da es gerade erst das umfangreiche Update auf Version 0.4.1 gab (mehr dazu in meinem kleinen Beitrag hier). Gut, die gewerteten Gefechte sind zwar mit dem Update im Spiel, aber noch nicht aktiv, da sich WG, wie angekündigt, entschlossen hat die erste Saison erst 14 Tage nach dem Update zu starten. Was einige lesefaule Zeitgenossen im offiziellen Forum natürlich gleich zur Bildung eines Lynchmobs (ihr wißt schon, die Kollegen mit den Fackeln und Mistgabeln) veranlasst hat. Den Einfluss diese Modus halte ich aber für nicht so gravierend, dass ich es, nach Teilnahme am geschlossenem Alpha Test, der geschlossenen Beta und nun 1000 Spielen in der offenen Beta, für nicht vermessen halte ein erstes Fazit zu ziehen.

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Wird nun alles besser mit Patch 0.4.1?

Eigentlich sollte die Welt schon seit einer Woche besser sein, aber wie es so ist im Leben, manche Dinge sollen nicht sein. Nun gut, wenigstens ist Aufgeschoben nicht Aufgehoben und immerhin haben wir uns letzte Woche über die Tirpitz freuen dürfen, die ich im letzten Blogeintrag behandelt habe. Nun steht uns also diese Woche das Update 0.4.1 für World of Warships (WoWS) ins Haus, sofern nicht erneut die Technik Wargaming.Net (WG) einen Streich spielt. Oder die Hamster für die Server streiken oder die Welt untergeht. Also hoffen wir mal alle, dass die Ankündigung von WG eingehalten wird und wir ab Donnerstag auf ein komplett neues WoWS blicken dürfen. Klingt dramatisch, aber in einigen Teilen scheint das Update 0.4.1 wirklich größere Änderungen mit sich zu bringen. Ich erlaube mir hier einen kleinen Ausblick auf die wichtigen Dinge die sich ändern sollen bzw. werden und werde meine, natürlich völlig vorurteilsfreie, Meinung dazu kund tun. Wer lieber die vollständigen trockenen Patch-Notes lesen will, der findet diese hier (aktuell nur auf Englisch).

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Royal Navy in Panik – Tirpitz wieder da!

Eigentlich sollte es jedem World of Warship (WoWS) Spieler, der die letzten Wochen nur ein wenig das Forum verfolgt hat, nicht entgangen sein, dass ein Schiff die Gemüter der community aufgewühlt hat. Und das, obwohl dieses Schiff erst seit heute (29.08.2015) verfügbar ist! Ich spreche natürlich von dem deutschen Schlachtschiff Tirpitz, welches im Premium-Shop für 59,99 Euro zu kaufen ist. Neben dem Stufe acht Premium-Schiff gibt es im Paket noch einen Liegeplatz im Hafen, 30 Tage Premium-Spielzeit, 2500 Dublonen (aka Gold) und je 24 Stück der Premium Version vom Schadensbegrenzungsteam, Reparaturteam und dem Aufklärungsflugzeug. Legt man den Dublonen-Wert der einzelnen Paketbestandteile auf Euro um, kommt man auf etwa 314 Dublonen pro Euro, was ein sehr guter Preis ist, verglichen mit den anderen Paketen und Angeboten. Aber das alles ist eigentlich nur nebensächlich, denn eigentlich geht es ja um das Schiff selber und jetzt sollten wir uns einmal ansehen, warum die Aufregung der Spielergemeinschaft sogar noch die Panik der Alliierten im zweiten Weltkrieg vor diesem Schiff übertrifft.

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